Krombacher Niedersachsenpokal für D/A

Die Spielvereinigung Drochtersen/Assel hat zum ersten Mal den Krombacher Niedersachsenpokal gewonnen. Am  „Finaltag der Amateure“ setzte sich der Regionalligist mit 2:0 beim Oberligisten 1. FC Germania Egestorf/Langreder  durch. Vor 1.200 Zuschauern erzielten Soeren Behrmann (30. Minute) und Alexander Neumann (64.) die Treffer. Der niedersächsische Verbandspokal der Herren wird seit 1956 ausgespielt. Beide Vereine standen erstmals im Finale.

Videos vom Finaltag der Amateure mit dem niedersächsischen Endspiel im zweiten Konferenzblock finden Sie in der ARD-Mediathek unter:

<link http: www.ardmediathek.de tv sportschau-live das-erste _blank external-link-new-window external link in new>Erste Hälfte der Spiele mit Beginn 14.30 Uhr (ARD, 56 Min.)

<link http: www.ardmediathek.de tv sportschau-live das-erste _blank external-link-new-window external link in new>Zweite Hälfte der Spiele mit Beginn 14.30 Uhr (ARD, 97 Min.)

<link http: www.ardmediathek.de tv sportschau-live tag-der-amateure-die-tore-der-14-30-uh das-erste _blank external-link-new-window external link in new>Pokalübergabe und Tore der Spiele mit Beginn 14.30 Uhr (ARD, 2 Min.):

In einer insgesamt ereignisarmen ersten Hälfte bot sich Neumann nach fünf Minuten die beste Einschussmöglichkeit, als er sich durch die Abwehr der Gastgeber inklusive  Germania-Schlussmann Markus Straten-Wolf durchtanzte, sein Schuss aber von Robin Gaida unmittelbar vor der Linie noch geklärt werden konnte.

Beide Teams machten das Mittelfeld eng und operierten mit vielen langen Bällen. Germanias beste Möglichkeit hatte Christoph Beismann nach 15 Minuten, als er nach einem Ballverlust der Gäste im Mittelfeld mit einem langen Ball blitzschnell in Szene gesetzt wurde, im Strafraum aber an D/A-Keeper Patrick Siefkes scheiterte. Insgesamt fehlten dem Oberligisten jedoch die Mittel, um die kompakte Gästeabwehr, die mit der bewährten 5er-Abwehrkette auflief, in Verlegenheit zu bringen. Ein Kopfball von SVD-Kapitän und Innenverteidiger Soeren Behrmann stellte nach 30 Minuten die Weichen für den Regionalligisten auf Sieg. Im zweiten Durchgang schraubte Mittelstürmer Alexander Neumann (64.) mit einem Lupfer über Markus Straten-Wolf, der von der Unterkante der Latte hinter die Torlinie sprang, das Ergebnis in die Höhe. Der Fünftligist aus Egestorf hatte durch einen Foulelfmeter zwar noch die Chance zum Anschluss. Mittelfeldspieler Marvin Stieler (70.) scheiterte aber an Siefkes und vergab damit die Möglichkeit, dem Spiel vielleicht doch noch eine Wende zu geben. Anschließend mühten sich die Gastgeber immer wieder  Richtung D/A-Tor, doch die meisten Angriffe versandeten, ohne dass es zu Chancen kam.

Nach dem Finalsieg richtet Drochtersens Trainer Enrico Maaßen seinen Blick gespannt auf den 18. Juni. Denn dann wird im Rahmen der Sendung „Beckmanns Sportschule“ in der ARD die erste Hauptrunde ausgelost. „Wenn man im Pokal ist, wünscht man sich einen der Großen. Der FC Bayern München oder Borussia Dortmund wären hervorragende Herausforderungen.“

Für Egestorf-Langreder ist die Saison 2015/2016 mit dem verlorenen Pokalfinale noch nicht beendet. Die Mannschaft von Trainer Jan Zimmermann, in der <link http: www.fussball.de spieltag oberliga-niedersachsen-niedersachsen-oberliga-niedersachsen-herren-saison1516-niedersachsen staffel>Oberliga Niedersachsen Tabellenzweiter hinter Meister <link http: www.fussball.de mannschaft ulmwolfsburg-usi-lupo-martini-niedersachsen saison team-id>Lupo Martini Wolfsburg, kann als Krönung der Spielzeit noch in die Regionalliga Nord aufsteigen. Es geht in der Aufstiegsrunde gegen die Meister aus Bremen (Bremer SV) und Schleswig-Holstein (SV Eichede) sowie <link http: www.fussball.de mannschaft altona-93-1-altona-93-hamburg saison team-id>Altona 93 als Vertreter der <link http: www.fussball.de spieltag oberliga-hamburg-hamburg-verbandsliga-herren-saison1516-hamburg staffel>Oberliga Hamburg. Der Startschuss für den 1. FC Germania fällt am 1. Juni um 19.30 Uhr beim Bremer SV. Am 4. Juni kommt es auf neutralem Platz in Rotenburg zum Duell mit Eichede, ehe zum Abschluss Altona 93 am 7. Juni auf der Egestorfer Sportanlage An der Ammerke gastiert. Die beiden besten Teams dieser Vierergruppe steigen in die Regionalliga Nord auf.

Das Spiel in der Statistik

1. FC Germania Egestorf/Langreder: Straten-Wolf – Dismer, Waldschmidt, Gaida (46. Hessel), Schikora – Stieler (79. Baßler) Derr – Engelking (66. Weydandt), Siegert, Baar – Beismann.

SV Drochtersen/Assel: Siefkes – Klee, Mau, Behrmann, Johrden (81. Serra), Sung – Nagel, Wolk, Ioannou (73. J. Gooßen), Neumann – Kühn (62. Zöpfgen).

Tore:  0:1 Behrmann (30.), 0:2 Neumann (64.).

Zuschauer: 1.200

Schiedsrichter: Frank Willenborg (SV Gehlenberg); Assistenten: Henrik Bramlage (VfL Oythe), Markus Büsing (SV Hellern).

Besondere Vorkommnisse: Marvin Stieler (Foulelfmeter, 70., gehalten von Patrick Siefkes)

Der bereits seit 1956 ausgerichtete niedersächsische Pokalwettbewerb, der seit 2011 vom Premium-Partner des NFV, der Krombacher-Brauerei, unterstützt wird, hat auch 2015/16eine besondere Aufwertung erfahren. Von den 140.000 Euro Fernsehgeld, die die beiden Finalisten jeweils erwarten dürfen, profitieren anteilig auch die übrigen am Krombacher-Niedersachsenpokal beteiligten Mannschaften. Denn der Sieger des Verbandspokalendspieles zahlt 21.000 Euro in einen vom NFV eingerichteten Solidartopf ein, der Verlierer 42.000 Euro. Der dadurch mit insgesamt 63.000 Euro gefüllte Solidartopf wird anteilmäßig auf alle Mannschaften verteilt, die am Wettbewerb teilgenommen haben.

 

Krombacher Niedersachsenpokal 2015/16

1.Runde

 

BV Cloppenburg – BSV Rehden                    1:2

TuS Lingen – VfB Oldenburg                          1:5

Arminia Hannover – TSV Havelse                 4:5 n. E.

TB Uphusen – SV Drochtersen/Assel            0:4

Heeslinger SC – Lüneburger SK Hansa       7:6 n. E.

TSV Godshorn – VfV Bor. 06 Hildesheim     0:6

1.FC Wunstorf – Goslarer SC                          3:2 n. E.

SV Ahlerstedt/O. – Teutonia Uelzen                              0:2

Lupo M. Wolfsburg – FT Braunschweig        5:3 n. E.

SC Spelle/Venhaus – SSV Jeddeloh            2:1

VfL Bückeburg – 1. FC Germ. Egestorf/L.    0:2

Haselünner SV – VfL Oldenburg                    0:11

SVG Göttingen – Eintracht Northeim             3:0

 

Freilose: SV Meppen, VfL Osnabrück, BSV Ölper

Achtelfinale

SVG Göttingen  - VfV Bor. 06 Hildesheim    0:2

SV Meppen – BSV SW Rehden                   3:2

SV Teutonia Uelzen – Heeslinger SC           2:1

SC Spelle-Venhaus – VfL Osnabrück           0:4

1. FC Germ. Egestorf/L. – TSV Havelse        3:1

1.FC Wunstorf – SV Drochtersen/Assel        1:5

VfL Oldenburg – VfB Oldenburg                    0:3

BSV Ölper – USI Lupo Martini Wolfsburg     3:7

 

Viertelfinale

Teutonia Uelzen – SV Drochtersen/Assel    0:8

Lupo Martini Wolfsburg – VfB Oldenburg     1:2

1. FC Germ. Egestorf/L. – SV Meppen          4:1

VfV Bor. 06 Hildesheim – VfL Osnabrück    0:4

Halbfinale           

VfB Oldenburg – SV Drochtersen/Assel       1:2

1. FC Germ. Egestorf/L. – VfL Osnabrück    6:4 n. E

 

Endspiel

1. FC Germ. Egestorf/L. – SV Drochtersen/A. 0:2

 

 

Die Ehrentafel der NFV-Pokalsieger

 

1956 VfV Hildesheim

1957 Sportfreunde Lebenstedt

1958 VfB Peine

1959 Preußen Hameln 07

1960 Olympia Wilhelmshaven

1961 Sportfreunde Lebenstedt

1962 VfL Wolfsburg

1963 Göttingen 05

1964 Sportfreunde Salzgitter

1965 Wolfenbütteler SV

1966 TuS Haste

1967 Göttingen 05 II

1968 Roland Delmenhorst

1969 SV Einbeck 05

1970 TuS Bodenteich

1971 VfL Rütenbrock

1972 FC Wolfsburg

1973 TSV Burgdorf

1974 Eintracht Nordhorn

1975 Sportfreunde Salzgitter

1976 VfV Hildesheim

1977 TuS Hessisch Oldendorf

1978 MTV Gifhorn

1979 nicht ausgespielt

1980 Borussia Hannover

1981 TuS Celle

1982 Hannover 96 II

1983 TuS Lingen

1984 TSV Friesen Hänigsen

1985 VfR Langelsheim

1986 TSV Stelingen

1987 TSV Verden

1988 TSV Verden

1989 VfL Bückeburg

1990 TuS Bersenbrück

1991 TSV Kaltenweide/Krähenwinkel

1992 Sportfreunde Ricklingen

1993 Sportfreunde Ricklingen

1994 Sportfreunde Oesede/Georgsmarienhütte

1995 SSV Vorsfelde

1996 Kickers Emden

1997 Hannover 96

1998 Hannover 96

1999 SV Meppen

2000 Kickers Emden

2001 FC Schüttorf

2002 VfL Wolfsburg A.

2003 VfL Wolfsburg A.

2004 Eintracht Braunschweig

2005 VfL Osnabrück

2006 BV Cloppenburg

2007 SV Wilhelmshaven

2008 Eintracht Nordhorn

2009 Kickers Emden

2010 SV Wilhelmshaven

2011 Eintracht Braunschweig

2012 TSV Havelse

2013 VfL Osnabrück

2014 BSV SW Rehden

2015 VfL Osnabrück

2016 SV Drochtersen/Assel

 

 

 


Autor: red