Kian Gorny einer der besten Nachwuchsschiedsrichter

Kian Gorny aus der Region Hannover zählt zu den hoffnungsvollsten deutschen Schiedsrichtertalenten. In Frankfurt wurde er vom dreifachen Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk ausgezeichnet.
Herausragende Leistungen und bemerkenswertes Engagement: Auf dem DFB-Campus in Frankfurt wurden erneut Deutschlands beste Nachwuchs-Unparteiische ausgezeichnet. Die Dr. Markus und Sabine Merk-Stiftung würdigte damit mit Unterstützung des DFB und der DFB-Stiftung Sepp Herberger bereits zum vierten Mal Persönlichkeiten, die auf und neben dem Platz Verantwortung übernehmen. Zu den sieben geehrten Unparteiischen, fünf Schiedsrichter und zwei Schiedsrichterinnen, gehörte auch Kian Gorny (links) aus der Region Hannover.
„Es ist schon etwas ganz besonderes, einer der vorgeschlagenen Nachwuchsschiedsrichter aus ganz Deutschland zu sein. Ich habe mich sehr über die Nominierung gefreut. Es war eine faszinierende Veranstaltung“, sagte der 20-Jährige, der seit der Saison 2025/26 für den Heesseler SV pfeift. Das Bild zeigt ihn mit Bernd Domurat, Chef des Norddeutschen Schiedsrichterausschusses, der ebenfalls ausgezeichneten Thao-Yy Nguyen (Schleswig-Holsteinischer Fußballverband) und NFV-Präsident Ralph-Uwe Schaffert.
„Wir zeichnen junge Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für ihre sportlichen Leistungen und darüber hinaus für ihr vorbildliches Engagement im Schiedsrichterwesen, im Sport und der Gesellschaft aus“, unterstrich der dreifache Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk das Ziel der Ehrung. „Unser Wunsch ist es, dass diese Auszeichnung Ansporn und Multiplikator für viele junge Menschen ist, die dem Beispiel der Preisträgerinnen und Preisträger folgen und ebenfalls das tolle und verantwortungsvolle Amt des Schiedsrichters übernehmen.“
Geehrt wurde je ein Schiedsrichter aus den fünf DFB-Regionalverbänden, darunter aus dem Bereich des Norddeutschen Fußball-Verbandes Kian Gorny. Der Ehrenpreis „Der beMERKenswerte Weg“ ging an Referee Robert Hoffmann aus Rheinland-Pfalz.
Der für das Schiedsrichterwesen zuständige 1. DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann betonte: „Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen: Ohne Schiedsrichter findet kein Spiel statt. Sie stehen für die Werte des Spiels. Auszeichnungen wie diese und auch die DFB-Aktion ‚Danke Schiri‘ sind wichtig, um Wertschätzung und Respekt für das, was auf dem Platz geleistet wird, zum Ausdruck zu bringen.“ Gemeinsam mit seinen Präsidiumskollegen Ralph-Uwe Schaffert, Stephan Grunwald und den Geschäftsführern der DFB Schiri GmbH Knut Kircher und Florian Götte sowie FIFA-Referee Harm Osmers, den langjährigen Bundesliga-Schiedsrichterinnen Christine Baitinger und Moiken Wolk, DFB-Lehrwart Lutz Wagner und zahlreichen weiteren Gästen begleitete Zimmermann die Veranstaltung.
Schiedsrichterei als Schule des Lebens
In den Gesprächen auf dem DFB-Campus wurde deutlich, wie sehr das Amt an der Pfeife die eigene Persönlichkeit prägt. Die jungen Unparteiischen betonten, durch die Schiedsrichterei selbstbewusster geworden zu sein und gelernt zu haben, auch in hitzigen Momenten die Ruhe zu bewahren – Fähigkeiten, die ihnen weit über den Fußballplatz hinaus im Alltag und Beruf zugutekommen.
Mit der feierlichen Übergabe der Pokale endete eine inspirierende Veranstaltung, die einmal mehr verdeutlichte: Ohne die Männer und Frauen an der Pfeife rollt kein Ball.