Meister an der Konsole: Niklas Hartmann (l.) und Alexander Manteufel. Foto: privat

Hartmann und Manteufel: Die Konsolen-Könige des NFV

31.01.2022

Niklas Hartmann und Alexander Manteufel vom SSV Stederdorf sind die Konsolen-Könige Niedersachsens. Der eFootball-Vizemeister des NFV-Kreises Peine setzte sich bei der online ausgespielten Endrunde um das VGH Masters im Finale mit 1:0 gegen Christian Zerfowski und Felix Wolf vom SV Vorwärts Hülsen (Kreis Verden) durch und qualifizierte sich für die Vorrunde des DFB-ePokals, die am 2. und 3. April ausgetragen wird. Außerdem sicherte sich der neue niedersächsische eFootball-Champion neben einem stattlichen Siegerpokal als Siegprämie einen 500-Euro-Gutschein von Media Markt, zwei Gaming-Monitore sowie je zwei 100-Euro-PlayStation Network Guthaben. Die unterlegenen Hülsener dürfen sich über einen 300-Euro-Gutschein von Media Markt sowie ebenfalls zwei Gaming-Monitore und je zwei 100-Euro-PlayStation Network Guthaben freuen. 

Hier könnt Ihr Euch das Finale noch einmal im Re-Live anschauen:

Im Spiel um Platz 3 gewann der FC Eintracht Cuxhaven mit David Subasic und Victor Santos mit 2:1 gegen den durch Jonas Seidler und Collin White vertretenen TSV Imbshausen (Kreis Northeim-Einbeck) und wurde dafür mit einem 150-Euro-Gutschein von Media Markt sowie ebenfalls zwei Gaming-Monitoren und je zwei 100-Euro-PlayStation Network Guthaben belohnt. 

Insgesamt beteiligten sich an der in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit den VGH Versicherungen erstmals als VGH Masters ausgespielten Endrunde die Meister und Vizemeister der 32 NFV-Kreise. Kurzfristig musste der Vizemeister des NFV-Kreises Diepholz, SC AS Hachetal, allerdings seine Teilnahme an der Endrunde krankheitsbedingt absagen. Im Zeitraum von Mitte November 2021 bis Mitte Januar 2022 hatten sich insgesamt 362 Mannschaften an den Kreispokalturnieren beteiligt, die teils in Präsenz, teils online stattfanden. 

Bei der Endrunde um das mit 63 Begegnungen im K.o.-System ausgetragene VGH Masters maßen sich die Teams an der PlayStation 4 und 5 im Spiel „Fifa 22“ im 2 vs 2-Modus. Auf dem Weg zur Niedersachsenmeisterschaft behaupteten sich Niklas Hartmann und Alexander Manteufel in sechs Runden mit 1:0 gegen SV Einum (Kreis Hildesheim), mit 5:2 gegen SC BW Bakum (Kreis Vechta), mit 4:1 gegen die SG Bad Nenndorf/Riehe (Kreis Schaumburg), mit 2:1 gegen die SG Watenbüttel/Völkenrode, im Halbfinale mit 3:2 gegen TSV Imbshausen und schließlich im Finale mit 1:0 gegen SV Vorwärts Hülsen. 

Für Hartmann und Manteufel kam der Turniersieg sehr überraschend. „Damit hätten wir wirklich nie und nimmer gerechnet. Den Modus 2 vs 2 können wir eigentlich gar nicht so gut“, gestand Hartmann nach dem Turnier. Er und sein Partner Manteufel sind Spieler der 1. Herrenmannschaft des SSV Stederdorf, die in der Peiner Kreisliga antritt. Beide sind Schüler am Gymnasium Peine und stehen kurz vor dem Abitur. Wenn ihnen dann das Glück so zur Seite steht wie beim VGH Masters, dann sollte einem erfolgreichen Schulabschluss eigentlich nichts im Wege stehen. „Ab dem Halbfinale waren die Gegner schon wirklich sehr sehr schwer. Im Halbfinale gegen Imbshausen haben wir glücklich durch ein Golden Goal gewonnen und im Finale waren die Hülsener eigentlich das bessere Team“, gestand Hartmann nach der aus seiner Sicht „perfekt organisierten“ Veranstaltung. 

Bitter: Der als Mitfavorit ins Turnier gestartete Titelverteidiger musste bereits nach der ersten Runde die Segel streichen. Bleron Pergjegjaj und Tom Werner von der SG Lenglern-Harste (Kreis Göttingen-Osterode) scheiterten mit 0:1 an der TSG Burhave (Kreis Jade-Weser-Hunte). Jan Luca Schulze, der 2020 mit Fortuna Oberg (Kreis Peine) Niedersachsenmeister geworden war, startete in diesem Jahr gemeinsam mit Nico Tschätsch für den TSV Eberholzen (Kreis Hildesheim) und zog immerhin bis ins Viertelfinale (0:1 gegen FC Eintracht Cuxhaven) ein.

Die insgesamt 126 an der Endrunde beteiligten Gamer wiesen ein Durchschnittsalter von 21,9 Jahren auf. Da zählte Alexander Manteufel, der einen Tag vor der Endrunde seinen 19. Geburtstag gefeiert und sich mit dem Turniersieg nachträglich das schönste Geschenk wohl selbst gemacht hatte, noch zu den jüngeren Semestern. Auffällig: eFootball ist eine der wenigen Sportarten, in der Frauen und Männer chancengleich die Kräfte messen können, ist doch allein Fingerfertigkeit und Reaktionsschnelligkeit erforderlich. Doch Frauen nahmen am Turnier nicht teil.

Die Ergebnisse des VGH Masters

Runde 1: VfL Salder (Kreis Nordharz) – SC Bakum (Kreis Vechta) 1:2, SSV Stederdorf (Kreis Peine) – SV Einum (Kreis Hildesheim) 1:0, SC Union Emlichheim (Kreis Bentheim) – SG Bad Nenndorf/Riehe (Kreis Schaumburg) 0:4, FSV Schöningen (Kreis Helmstedt) – SVN Buchholz (Heidekreis) 1:6, SG Watenbüttel/Völkenrode (Kreis Braunschweig) – TuS Falkenberg (Kreis Cloppenburg) 1:0, SG Schamerloh (Kreis Nienburg) – SV Degersen II (Kreis Region Hannover) 0:2, TuS Sulingen (Kreis Diepholz) – TSV Worphausen (Kreis Osterholz) 4:1, SV Hemmelte (Kreis Cloppenburg) – GW Schwagsdorf (Kreis Osnabrück) 2:1, SV Degersen I (Kreis Region Hannover) – TuSV Stellichte (Heidekreis) 2:4, VfL Rötgesbüttel (Kreis Gifhorn) – ESV Maschen (Kreis Harburg) 5:4, SV Nordsteimke (Kreis Wolfsburg) – SV Engern (Kreis Schaumburg) 1:2, TSV Heidenau (Kreis Harburg) – SV Lachem-Haverbeck (Kreis Hameln-Pyrmont) 4:3, TV Dinklage (Kreis Vechta) – TSV Imbshausen (Kreis Northeim-Einbeck) 2:4, TuS Celle FC (Kreis Celle) – 1. FC Wedelheine (Kreis Gifhorn) 4:0, TuS Nieder Ochtenhausen (Kreis Rotenburg) – TSV Adendorf (Kreis Heide-Wendland) 1:0, VfL Stenum (Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst) – MTV Hattorf (Kreis Wolfsburg) 3:2, TSV Dannenberg (Kreis Osterholz) – TSV Langenholtensen (Kreis Northeim-Einbeck) 3:1, TSV Denstorf (Kreis Peine) – SF Ahlum (Kreis Nordharz) 1:0, SV Wietmarschen (Kreis Bentheim) Freilos, Teutonia Steddorf (Kreis Rotenburg) – TSV Eberholzen (Kreis Hildesheim) 1:2, SC Hainberg (Kreis Göttingen-Osterode) – SV Ahlerstedt/Ottendorf (Kreis Stade) 0:3, FC Eintracht Cuxhaven (Kreis Cuxhaven) – SV Wendisch-Evern (Kreis Heide-Wendland) 3:1, SC BW 94 Papenburg (Kreis Emsland) – Eintracht Wangerland (Kreis Jade-Weser-Hunte) 1:5, TSG Burhave (Kreis Jade-Weser-Hunte) – SG Lenglern-Harste (Kreis Göttingen-Osterode) 1:0, VfB Rot-Weiß Braunschweig 04 (Kreis Braunschweig) – SCM Bodenwerder (Kreis Holzminden) 5:1, VfL Wildeshausen (Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst) – VfR Hehlen (Kreis Holzminden) 3:1, TSV Jahn Hemeln (Kreis Göttingen-Osterode) – FC Wesuwe (Kreis Emsland) 6:2, FC Flegessen (Kreis Hameln-Pyrmont) – TSV Bassen (Kreis Verden) 4:1, SV Vorwärts Hülsen (Kreis Verden) – ASC Nienburg (Kreis Nienburg) 3:1, TuS Berge (Kreis Osnabrück) – MTV Hammah (Kreis Stade) 2:1, SV Nienhagen (Kreis Celle) – Concordia Suurhusen (Kreis Ostfriesland) 1:2, TV Greetsiel (Kreis Ostfriesland) – Eintracht Cuxhaven (Kreis Cuxhaven) 0:4 

Runde 2: SC Bakum – SSV Stederdorf 2:5, SG Bad Nenndorf/Riehe – SVN Buchholz 5:4, SG Watenbüttel/Völkenrode – SV Degersen II 2:1, TuS Sulingen – SV Hemmelte 3:2, TuSV Stellichte – VfL Rötgesbüttel 3:5, SV Engern – TSV Heidenau 3:4, TSV Imbshausen – TuS Celle FC 3:2, TuS Nieder Ochtenhausen – VfL Stenum 0:1, TSV Dannenberg – TSV Denstorf 0:1, SV Wietmarschen – TSV Eberholzen 2:4, SV Ahlerstedt/Ottendorf – FC Eintracht Cuxhaven 1:2, Eintracht Wangerland – TSG Burhave 0:3, VfB Rot-Weiß Braunschweig 04 – VfL Wildeshausen 5:2, TSV Jahn Hemeln – FC Flegessen 1:2, SV Vorwärts Hülsen – TuS Berge 3:1, Concordia Suurhusen – FC Eintracht Cuxhaven II 4:3 

Achtelfinale: SSV Stederdorf – SG Bad Nennorf/Riehe 4:1, SG Watenbüttel/Völkenrode – TuS Sulingen 3:2, VfL Rötgesbüttel – TSV Heidenau 2:1, TSV Imbshausen – VfL Stenum 3:1, TSV Denstorf – TSV Eberholzen 2:3, FC Eintracht Cuxhaven – TSG Burhave 5:3, VfB Rot-Weiß Braunschweig 04 – FC Flegessen 2:1, SV Vorwärts Hülsen – Concordia Suurhusen 1:0 

Viertelfinale: SSV Stederdorf – SG Watenbüttel/Völkenrode 2:1, VfL Rötgesbüttel – TSV Imbshausen 2:4, TSV Eberholzen – FC Eintracht Cuxhaven 0:1, VfB Rot-Weiß Braunschweig 04 – SV Vorwärts Hülsen 0:5 

Halbfinale: SSV Stederdorf – TSV Imbshausen 3:2, FC Eintracht Cuxhaven – SV Vorwärts Hülsen 1:2 

Spiel um Platz 3: TSV Imshausen – FC Eintracht Cuxhaven 1:2 

Finale: SSV Stederdorf – SV Vorwärts Hülsen 1:0

Autor / Quelle: bo
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