Erinnerungstag - „Tägliche Aufgabe, für Vielfalt und Miteinander einzutreten“

27.01.2021

Am heutigen 27. Januar jährt sich zum 76. Mal der Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. Anlässlich dieses historischen Datums begeht der deutsche Fußball nun schon im 17. Jahr den Erinnerungstag, um in Demut und Respekt der Opfer, der Überlebenden und ihrer Familien zu gedenken. Während 2020 ein Schwerpunkt auf der Geschichte der Sinti und Roma lag, wird in diesem Jahr besonders an die Menschen erinnert, die aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität nicht in das engstirnige Weltbild der Nazis passten, die stigmatisiert und in die Konzentrationslager verschleppt worden sind.

Initiator des Erinnerungstages, der seit 2004 vom DFB, der DFL und zahlreichen Vereinen offiziell unterstützt wird, ist die Initiative „!NieWieder“. „Aktuelle Ereignisse und Entwicklungen zeigen uns immer wieder aufs Neue, wie wichtig diese Initiative ist“, sagt Günter Distelrath, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes und im DFB-Präsidium u.a. für den Bereich Anti- Diskriminierung verantwortlich, und betont: „Wir gehen nun bereits in das zweite maßgeblich von der Pandemie geprägte Jahr. Der Kampf gegen das Virus ist für uns alle eine große Herausforderung. Aber es bleibt auch und gerade in schweren Zeiten unsere tägliche Aufgabe, für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Vielfalt und Miteinander einzutreten. Auch dazu mahnt dieser Erinnerungstag.“

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