Meppen feiert Pokal-Double

Innerhalb von drei Wochen gewinnt der SV Meppen gleich zwei Pokalfinals und folgt damit auf den Osnabrücker SC als niedersächsischer Doublesieger, für den der Norddeutsche Pokal ein bitteres Ende nimmt.

Die U 15-Juniorinnen des SV Meppen dürfen erneut jubeln. Nachdem die Emsländerinnen Anfang Juni bereits im AOK B-Juniorinnen Niedersachsenpokal gegen den Osnabrücker SC triumphiert hatten, gelang der Mannschaft von Trainerin Veronika Klöppel am vergangenen Wochenende ein beeindruckender Erfolg im Norddeutschen Pokal. Im Endspiel gegen die U 17 von Süderelbe triumphierte Meppen mit 7:0 und feierte damit das Pokal-Double.

Dabei dominierte der Niedersachsenpokalsieger das Finale gegen den Hamburger Vertreter von Beginn an und ging bereits nach elf Minuten durch Mira Claußen in Führung. Ava Kusch und Minna Deters erhöhten noch vor der Pause binnen drei Minuten auf 3:0 und brachten Meppen damit frühzeitig auf die Siegerstraße. Im zweiten Abschnitt blieben die Emsländerinnen auf dem Gaspedal und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Ida Carlotta Klesse sowie Kusch mit einem Doppelpack und Deters mit einem Treffer in der Nachspielzeit sorgten letztlich für einen deutlichen 7:0-Erfolg, der Meppen damit den zweiten Titel binnen drei Wochen bescherte. Die Siegerehrung wurde von Rolf Fimmen, Spielleiter Juniorinnen des NFV, vorgenommen.

Damit folgt der SVM auf den Osnabrücker SC, der im vergangenen Jahr in beiden Pokalwettbewerben triumphiert hatte. Bereits im Halbfinale vor einer Woche hatte sich Meppen mit 6:0 gegen ATS Buntentor aus Bremen durchgesetzt.

Bitter verlief das Turnier dagegen für den OSC, der als Unterlegener des Niedersachsenpokalfinals ebenfalls für den Norddeutschen Pokal qualifiziert war. Der letztjährige Doublesieger hatte sich sowohl in der Vorrunde gegen Rahlstedt (4:0) als auch im Halbfinale gegen Süderelbe (6:0) deutlich durchgesetzt. Aufgrund des Einsatzes einer Spielerin, die ihre Spielerlaubnis erst nach dem 1. Februar erhalten und damit gegen die Durchführungsbestimmungen des Norddeutschen Fußball-Verbandes verstoßen hatte, wurde das Halbfinale nach einem Einspruch von Süderelbe zugunsten der Hamburgerinnen gewertet. Damit verpasste Osnabrück die Chance auf eine Revanche gegen Meppen für die Finalniederlage Anfang Juni.


Autor: sk