DFB-Bundestrainer Sepp Herberger auf der Fahrt zum NFV nach Barsinghausen (1955). Foto NFV

Historie

Am 16. August 1946 organisierte sich der Vorläufer des NFV, die »Sparte Fußball« im Landessportbund Niedersachsen im hannoverschen Rathaus.

Wenngleich die offizielle Gründung des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) erst Monate später am 3.Juli 1947 vollzogen wurde, gilt doch dieser 16. August 1946 als eigentliche Geburtsstunde des Landesfachverbandes. Karl Laue, bisher Vorsitzender der »Sparte Fußball«, übernahm den Vorsitz des NFV und übte diese Aufgabe bis zu seinem Tod aus. Nachfolger wurde im August 1969 der inzwischen verstorbene August (»Gustl«) Wenzel, späterer Ehrenpräsident des NFV und Ehrenmitglied im DFB.

Günter Distelrath erst der fünfte Präsident

Zwischen 1988 und 2005 bekleidete der Hildesheimer Engelbert Nelle das Amt des Präsidenten des NFV. Auf dem Verbandstag 2005 wurde Engelbert Nelle zum Ehrenpräsidenten gewählt. Ebenfalls auf dem 41. Verbandstag wurde der Barsinghäuser Karl Rothmund zum neuen Präsidenten des Niedersächsischen Fußballverbandes gewählt. Er führte den Verband bis zum 45. Verbandstag des NFV im Oktober 2017 und ist seitdem Ehrenpräsident. Rothmunds Nachfolge hat am 21. Oktober 2017 der Salzgitteraner Günter Distelrath angetreten. Er ist in der nunmehr über 70jährigen Verbandsgeschichte erst der fünfte Präsident auf der Kommandobrücke des NFV.

Fast 643.000 Mitglieder – Platz 3 im DFB

Was 1946 mit knapp 100 Vereinen begann, entwickelte sich in über 70 Jahren zu einem der größten Landesverbände im DFB: Im Jahre 2017 gehörten 2.661 Vereine mit 642.556 Mitgliedern dem NFV an und nahmen 17.975 Mannschaften am Spielbetrieb teil. Nach den ersten Jahren im Eilenriedestadion und im Haus des Sports in Hannover zog der NFV schrittweise nach Barsinghausen um. 1951 wurde das neue Verbandsheim im »Fuchsbachtal« eingeweiht, seit 1980 wird der niedersächsische Fußball ganz aus Barsinghausen regiert.

Seite drucken
Premium-Partner