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Die neunziger Jahre – Der Frauenfußball etabliert sich in Niedersachsen

1989/1990

Diese Saison brachte den Frauen des VfL Westercelle durch einen 2:1-Sieg über SV Carum die Niedersachsenmeisterschaft und gleichzeitig den langersehnten Aufstieg in die Oberliga.

Erfolgreiche Fußballsaison für den VfR Wolfsburg

Wie auch bereits in den beiden vergangenen Jahren standen die Fußballfrauen aus Wolfsburg im Endspiel um den Niedersachsenpokal, Fortuna Sachsenroß Hannover musste sich mit 1:4 geschlagen geben - damit konnte zum dritten Mal in Folge der Pokal in die Volkswagenstadt geholt werden. Die Wolfsburgerinnen krönten die erfolgreiche Saison durch die Erringung der Norddeutschen Meisterschaft.

Der DFB-Bundestag in Trier beschloss ab der Saison 1990/91 die zweigeteilte Frauen-Bundesliga einzuführen. Am 2. September 1990 wurde dann endlich das erste Bundesliga-Spiel angepfiffen - mit 20 Vereinsmannschaften aus den 16 Landesverbänden, je zehn aus Nord und Süd startete die Saison 1990/91.

Durch das gute Abschneiden der NFV-Mannschaften in der Regionalliga-Nord -VfR Wolfsburg und SV Wilhelmshaven belegten die Plätze 1 und 2, Fortuna Sachsenroß Hannover konnte den besseren Punktestand gegenüber Berlin und dem Westdeutschen FV aufweisen - durften die drei niedersächsischen Mannschaften in die Bundesliga aufsteigen.

Pech für die NFV-Frauen-Auswahl

Im DFB-Frauenländerpokal 1990 ergab die Auslosung für den NFV mit den Auswahlmannschaften von Schleswig-Holstein, Berlin und dem Saarland eine vielversprechende Gruppe. Das erste Spiel führte die NFV-Frauen nach Malente, dieses Spiel wollte man unbedingt gewinnen. Leider hatte es nicht gereicht, die NFV-Damen verloren das Spiel mit 1:3 gegen Schleswig-Holstein. Die Enttäuschung bei der Mannschaft und Verbandssportlehrer Horst Stockhausen war riesengroß. Keiner konnte verstehen, wie so etwas passieren konnte, denn alle waren hochmotiviert, es sollte nach vier erfolglosen Jahren endlich wieder der Einzug ins Halbfinale klappen.

Zum Doppelspieltag reisten die NFV-Frauen dann nach Berlin, leider vom Verletzungspech verfolgt. Die Nationalspielerinnen Petra Damm und Doris Fitschen konnten im ersten Spiel gegen Berlin nicht eingesetzt werden. Mit Nachwuchsspielerinnen wurde aufgefüllt - es wurde eine starke kämpferische Leistung geboten und das Spiel mit 4:1 gewonnen. Mit Hoffen und Bangen trat die NFV-Auswahl zwei Tage später gegen das Saarland an, eine damals unbekannte Mannschaft. Auch dieses Spiel konnte dank großem kämpferischen Einsatz mit 1:0 gewonnen werden ! Trotz der beiden Siege hat es nicht ganz gereicht - zum Einzug ins Halbfinale fehlte den niedersächsischen Frauen in der Schlussabrechnung leider zwei Tore.

Durch den Spielplan der Oberliga Nord und durch DFB-Länderspieltermine hatte die Niedersachsen-Frauen-Auswahl kaum Möglichkeiten, sich geschlossen auf den Länderpokal vorzubereiten. Mit Beginn der Bundesliga wurde es noch schwieriger, ein spielfreies Wochenende zur Vorbereitung zu nutzen.

Im Mai 1990 wurden als Vorbereitung für das Norddeutsche Turnier die Mädchenauswahlen des LV Bayern, Baden und Württemberg zu einem Turnier eingeladen. Der Turniersieg gab den NFV-Mädchen die nötige Sicherheit für das Norddeutsche Turnier, das dann auch zum zweiten Mal gewonnen werden konnte.

Barsinghausen war im September 1990 Austragungsort des DFB-Turniers für Mädchenmannschaften - die NFV-Auswahl (U16) erspielte sich den 3. Platz (1:0-Sieg im Spiel um Platz 3 gegen Schleswig Holstein).

Die Mädchenmannschaft von Fortuna Sachsenroß konnte sich 1990 bereits zum vierten Mal die Niedersachsenmeisterschaft sichern, 1991 waren die Hannoveranerinnen dann das fünfte Mal in Folge erfolgreich.

1991 bis 1993

Durch die erfolgreiche Titelverteidigung bei der 2.Europameisterschaft und einen hervorragenden 4.Platz bei der Weltmeisterschaft in China konnte das Image des Frauen- und Mädchenfußballs weiter aufgewertet werden.

Petra Damm und Doris Fitschen vom VfR Eintracht Wolfsburg gehörten der Deutschen Nationalmannschaft an, die im November 1991 bei der ersten Frauen-Weltmeisterschaft in China den vierten Platz belegte.

3606 Frauen- und Mädchenmannschaften spielten mittlerweile in den Landesverbänden des DFB. Mit knapp 800 Mannschaften lag der der NFV deutlich an der Spitze.

Seit der Einrichtung der Frauen-Bundesliga (1990/1991) spielten Fortuna Sachsenroß Hannover und VfR Wolfsburg in der höchsten Spielklasse. SV Wilhelmshaven und TV Jahn Delmenhorst mussten nach nur einem Spieljahr leider wieder absteigen.

In der Frauen-Oberliga Nord konnten sich die NFV-Mannschaften behaupten. Von zwölf Mannschaften waren durchschnittlich fünf NFV-Mannschaften vertreten. Leider konnten sich die Frauen des FSV Westerstede sich nicht in dieser Spielklasse halten und mussten ab der Saison 93/94 in der Landesliga spielen.

Niedersachsenmeister Victoria Gersten und Staffelmeister Sportfreunde Salzgitter stiegen in die Oberliga-Nord auf.

Die NFV- Frauenauswahl konnte - bedingt durch die Terminierungen der Frauen-Oberliga Nord und des DFB, nur noch Wochentagsspiele zur Vorbereitung auf den Frauen-Länderpokal austragen. Gegen die norddeutschen Verbände konnten diese noch gewonnen werden. Beim Frauen-Länderpokal kamen die NFV-Frauen allerdings nicht über die Vorrunde hinaus.

Bemerkenswerte Ergebnisse erzielte dagegen die NFV-Mädchenauswahl. 1991/1992 wurde diese Norddeutscher Mädchenmeister. Beim DFB-Länderpokal in Duisburg belegte sie 1991 den 3. Platz und 1992 Platz 4. Auch 1993 waren die NFV-Mädchenerfolgreich - Platz 3 (0:1-Niederlage gegen Westfalen).

Die NFV-Mädchenauswahl gewann das 1. Norddeutsche-Hallenturnier. Auch beim Feldturnier mit den Landesverbänden Hessen und Bayern setzten sich die NFV-Mädchen gegen das favorisierte Team aus Hessen durch.

Beim NFV-Mädchen-Pokal lösten sich seit Einführung des Pokals 1987/1988 die Mannschaften von Olympia Laxten und TuS Westerholz ab.

1993 konnte erstmalig Blau-Weiß Hollage den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen.

Die Wolfsburgerin Petra Damm wurde 1992 Fußballerin des Jahres in Niedersachsen. Die Auszeichnung des NFV übernahm der ehemalige Bundestrainer Jupp Derwall.

1994 bis 1995

U 16 NFV-Mädchen gewinnen den Länderpokal in Duisburg

Was einer Frauenauswahl des NFV bisher nicht gelungen war, schaffte Anfang Mai 1994 die NFV-Mädchenauswahl (U16). Beim DFB-Länderpokal in Duisburg triumphierte die Mannschaft von NFV-Verbandssportlehrer Horst Stockhausen und gewann den Vergleich der 21 Landesverbände des DFB. Nach zwei dritten Plätzen (1990 und 1992) und einem zweiten Rang (1989) waren die NFV-Mädchen endlich Nummer "1".

Nachdem die Mannschaft 1993 bereits den Gothia-Cup in Göteburg gewonnen hatte, deuteten die NFV-Mädchen auch beim Norddeutschen Länderpokal zwei Wochen zuvor mit drei Siegen in drei Spielen und einem Torverhältnis von 21:0 schon eine starke Form an. Diese wurde in Duisburg mit einem 5:0-Auftaktsieg gegen Brandenburg, mit 2:0-Erfolgen gegen Mittelrhein und Hessen sowie jeweils einem 1:0 gegen Württemberg und Westfalen bestätigt. 10:0 Punkte und 11:0 Tore lautete am Ende die makelose Bilanz der Stockhausen-Truppe.

Garant für den Erfolg war eine NFV-Achse, die es in sich hatte: Nicole Geers (SV Kettenkamp) im Tor, Libero Stefanie Büscherhoff (STV Barssel), Mittelfeldregisseurin Stefanie Gottschlich (VfR Wolfsburg) und das Angriffsduo Katja Niehus und Karina Kutscher (beide TuS Clausthal-Zellerfeld) überragten in einer ausgeglichen besetzten NFV-Auswahl. Katja Niehus wurde sogar von DFB-Trainer Gero Bisanz als Jugendspieler des Monats Mai ausgezeichnet.

Zum NFV-Kader gehörten:

Karina Kutscher, Katja Niehus (beide TuS Clausthal-Zellerfeld), Stefanie Gottschlich, Jana Podniedzialek (beide Eintracht Wolfsburg), Michaela Hetke, Verena Schnalle (beide BW Hollage), Yvonne Kaune (Wolfenbütteler SV), Jessica Grosspietsch (SG Schamerloh), Melanie Sieker (ETSV Haste), Stefanie Büscherhoff (STV Barssel), Marleen Steffens (RW Heede), Silke Köster (VfL Herzlake), Sandra Olges (SV Neubörger), Nicole Geers (SV Kettenkamp), Susanne Brüwer (GW Schwagsdorf), Ilona Engler (Victoria Gersten)

Die NFV-Mädchenauswahl unter der Leitung von Verbandssportlehrer Horst Stockhausen war auf Norddeutscher Ebene unerreichbar - zum achten Mal konnte die Norddeutsche Meisterschaft und zum dritten Mal in Folge die Nordeutsche Meisterschaft in der Halle gewonnen werden. Turniere in Berlin und Baden konnten ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden.

Ferner belegte die NFV-Mädchenauswahl nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den 4. Platz beim DFB-Länderpokal.

Erfolgreich waren auch die Fußball-Mädchen der Th.-Morus-Schule Osnabrück 1994 im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia". Beim Bundesfinale in Berlin erreichten sie in der Wettkampfklasse III den zweiten Platz.

1995/25 Jahre Frauenfußball

Der Fauen- und Mädchenfußball hatte insgesamt eine großartige Entwicklung genommen, wer hätte das vor 25 Jahren gedacht ?! Keiner hätte es in Niedersachsen für möglich gehalten, dass der NFV nach nur 25 Jahren knapp 1000 Frauen- und Mädchenmannschaften zählen würde.

Damit war der NFV im Frauen - und Mädchenfußball führend in Deutschland!

Erfreulich und werbewirksam für den Fußballsport waren auch die vom DFB an den NFV vergebenen Frauen-Länderspiele in den vergangenen drei Jahren: in Wolfenbüttel gegen Schweden, in Osnabrück gegen Russland, in Rotenburg gegen China und in Gifhorn gegen Finnland.

Viel Anerkennung des DFB bekam der NFV 1994 für die gute Organisation und Durchführung des U 20-Nordic-Cup. Die Nationalteams aus den USA, Holland, Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen, Island und Deutschland kamen in Barsinghausen zum Turnier zusammen. Die DFB-Auswahl erreichte den 2. Platz nach den Schwedinnen.

Bei der sechsten Europameisterschaft wurde die Deutsche Frauennationalmannschaft im eigenen Land zum dritten Mal Europameister.

Hannelore Ratzeburg kommt als erste Frau in den DFB-Vorstand.

Beide NFV-Vertreter in der Bundesliga, Fortuna Sachsenroß Hannover und VfR Eintracht Wolfsburg, konnten in den vergangenen Spieljahren Plätze im Mittelfeld der Abschlusstabellen erreichen und sich so den Klassenerhalt sichern.

1996/1997

Tina Theune-Meyer löst 1996 Gero Bisanz ab und wird Bundestrainerin. Frauenfußball wird olympische Disziplin.

Überraschend gewann die U19-Frauenauswahl des NFV Anfang Mai 1996 in Duisburg-Wedau den DFB-Länderpokal. "Zu Null" bestritt das Team von Trainer Horst Stockhausen die fünf Turnierspiele. Zum NFV-Aufgebot gehörten fünf Spielerinnen, die schon 1994 mit der Mädchenauswahl erfolgreich waren: Stefanie Gottschlich, Jana Podniedzialek, Marlen Stefens, Susanne Brüwer und Nicole Geers.

Beim 6:0 Auftaktsieg trugen sich Claudia Lübbers (SV Wilhelmshaven, 2), Jennifer Brandt (TSG Burg Gretesch), Susanne Brüwer (GW Schwagstorf), Jessica Hohnholz (Jahn Delmenhorst) und Stefanie Gottschlich in die Torschützenliste ein. Brandt und Lübbers trafen anschließend auch beim 2:0 über Mittelrhein. Torlos endeten die Partien gegen Schleswig-Holstein und Westfalen. Und so musste die abschließende Begegnung am 1. Mai gegen Hessen, das mit einem Sieg noch Zweiter werden konnte, die Entscheidung bringen. Mit 1: 0 durch das insgesamt dritte Tor von Jennifer Brandt gewann Niedersachsen die Begegnung - da sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte abnahm, war der Turniersieg perfekt.

Zum NFV-Kader gehörten: Stefanie Gottschlich, Tina Klose, Jana Podniedzialek (alle Eintracht Wolfsburg), Vyonne Kauna, Nadja Schwänig (Bewide Wolfenbütteler SV), Jessica Hohnholz, Frauke Poppe (beide Jahn Delmenhorst), Jennifer Brandt, Kerstin Ivanovic (beide TSG Burg Gretesch), Frauke Dittel (Fortuna Sachsenroß Hannover), Christina Boyer (Victoria Gersten), Marlen Stefens (SV Neubörger), Angela Mantel (VFL Wittekind-Wildeshausen), Nicole Geers (SV Kettenkamp), Susanne Brüwer (GW Schwagsdorf), Claudia Lübbers (SV Wilhelmshaven)

Sehr erfolgreich: Die U 19-Frauen-Auswahl des NFV, Sieger beim DFB-Länderpokal 1996.

Einer der traditionsreichsten Frauenfußball-Vereine in Niedersachen, VfR Eintracht Wolfsburg, wurde im Sommer 1996 sein Aushängeschild los. Wegen vereinsinterner finanzieller Schwierigkeiten wechselte die gesamte Frauenabteilung, darunter auch das Bundesliga-Team, zum WSV Wendschott.

VfL Wildeshausen hatte als dritte niedersächsische Mannschaft den Aufstieg in die Bundesliga geschafft.

In den Verbandligen konnte SV Stöckheim das Endspiel mit 4:2 gegen MTV Wohnste gewinnen und zum ersten Mal Niedersachsenmeister werden. Beide Mannschaften stiegen in die Regionalliga Nord auf. Aufsteiger in die künftige Niedersachsenliga (1997/1998) waren SV Barmke und SuS Timmel.

1997 bis 1998

Bei der Europameisterschaft in Norwegen und Schweden gewannen die deutschen Fußball-Frauen erneut den Titel.

Die U 19-Frauenauswahl war im Norden konkurrenzlos die Nummer 1. Beim ersten Norddeutschen Länderpokalwettbewerb deklassierte die Mannschaft von Wulf-Rüdiger Müller im August-Wenzel-Stadion die Gegner mit einem 11:0-Sieg gegen Bremen . In die Torschützenliste trugen sich Tina Hüllen (TV Jahn Delmenhorst, 4), Karina Kutscher (Fortuna Salzgitter, 2), Claudia Lübbers (SV Wilhelmshaven, 2), Katja Niehus (Fortuna Salzgitter, 1), Andrea Göken (Victoria Gersten, 1), Stefanie Gottschlich (WSV Wendschott, 1) ein.

Im zweiten Spiel gab es einen 5:1-Sieg (Torschützinnen Karina Kutscher 3, Claudia Lübbers 2) und im Vergleich gegen Hamburg einen 8:0-Sieg. Die Torschützinnen waren: Kerstin Ivanovic und Simone Völker, beide TSG Burg Geretesch, Claudia Lübbers je 2 Treffer, Andrea Göken und Karina Kutscher je 1 Treffer.

Die U 19-Frauen-Auswahl des NFV konnte den Länderpokal-Erfolg des Vorjahres wiederholen und den Titel Anfang Oktober 1997 erfolgreich und verlustpunktfrei verteidigen. Das glanzvolle Auftreten, mit dem die NFV-Auswahl vor zwei Wochen beim Norddeutschen Länderpokalsieg imponiert hatte, wurde in Duisburg bestätigt. Beim 4:0 gegen Baden tarf zweimal Claudia Lübbers, außerdem waren Michaela Hetke und Stefanie Gottschlich erfolgreich. Dieses Trio markierte auch die Tore beim 3:0-Erfolg über das Rheinland. Im Spitzenspiel gegen Hessen glich Claudia Lübbers noch vor dem Halbzeitpfiff die Führung des Gegners aus, Stefanie Gottschlich gelang im zweiten Spielabschnitt schließlich der 2:1-Siegtreffer. Karina Kutscher erzielte in der letzten Begegnung gegen Mittelrhein das spielentscheidende Tor zum 1:0-Erfolg. Bundestrainerin Tina Theune-Meyer zeichnete Stefanie Gottschlich als beste Turnierspielerin aus und nominierte sie auch kurzfristig für den Kader für das Frauenländerspiel in Salzgitter gegen die USA.

Zum NFV-Kader unter der Leitung von Verbandssportlehrer Wulf-Rüdiger Müller gehörten: Ilona Engler, Melanie Vorholt, Andrea Göken, Silke Köster (alle Victoria Gersten), Kerstin Ivanovic, Michaela Hetke, Simone Völker (alle TSG Burg Gretesch), Jana Podniedzialek, Stefanie Gottschlich (beide WSV Wendschott), Karina Kutscher, Denise Weber (beide Fortuna Salzgitter), Tina Hüllen (Jahn Delmenhorst), Claudia Lübbers (SV Wilhelmshaven), Sandra Olges (SV Neubörger), Johanna Krist (Heesseler SV), Anna Zöllner (Kickers Emden)

1997

wurde die eingleisige Frauen-Bundesliga mit zwölf Mannschaften eingeführt, allerdings ohne eine niedersächsische Mannschaft -WSV Wedschott verpasst die Qualifikation.

 

1999 bis 2002

Gudrun Mews löste 1999 Maria Klewe ab, allerdings nicht mehr als Vorsitzende des Frauenausschusses – dieser wurde in dem Jahr aufgelöst. Die Juniorinnen wurden dem Jugend- und die Frauen dem Spielausschuss unterstellt. Gudrun Mews war als NFV-Referentin für Frauenfußball zuständig und Rita Tiedtke als Verbandsmädchenreferentin für die Juniorinnen.

Zu Sichtungszwecken und um noch einmal die besten Spielerinnen aus Niedersachsen unter die Lupe zu nehmen, wurden Turniere mit den vier Bezirken (Mädchensichtungsturnier der Bezirke) veranstaltet. Auf Norddeutscher Ebene war der NFV im U 17-Bereich klar vorn. 1999, 2000 und 2001 wurde der Titel jeweils souverän errungen.

Im Oktober 1999 fand im Oldenburger Marschwegstadion das Europameisterschafts-Qualifikationsspiel Deutschland-Island statt, das die deutschen Frauen mit 5:0 gewannen.

 

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