Viertelfinale der 3. Liga und Regionalliga wird abgeschlossen

29.10.2019

Mit den Begegnungen des TSV Havelse gegen den Lüneburger SK Hansa (Mittwoch, 30. Oktober, 19.30 Uhr) und des BSV Rehden gegen den SV Meppen (Donnerstag 31. Oktober, 15 Uhr) wird jetzt das Viertelfinale im Wettbewerbsbaum 3. Liga und Regionalliga des Krombacher-Niedersachsenpokals abgeschlossen. Bereits Anfang Oktober hatten sich Eintracht Braunschweig durch einen 3:1 (1:1)-Erfolg beim Titelverteidiger SV Drochtersen/Assel und der VfB Oldenburg mit einem 6:1 (4:1)-Sieg über den HSC Hannover für die Runde der letzten Vier qualifiziert.

Kurzfristig abgesagt worden war vor vier Wochen die ursprünglich für Mittwoch, 2. Oktober, terminierte Partie des TSV Havelse gegen den Lüneburger SK Hansa. Der Rasen im Wilhelm-Langrehr-Stadion war durch die Regenfälle der vorangegangenen Tage derartig aufgeweicht, dass eine Bespielbarkeit damals nicht möglich war.

Nun aber soll der Regen beiden Teams keinen Strich mehr durch die Rechnung machen und das zweite Aufeinandertreffen der beiden Regionalliga-Rivalen in dieser Saison am morgigen Abend reibungslos über die Bühne gehen. In der Regionalliga hatte sich LSK Hansa am 1. September im Neetzer Jahn-Stadion deutlich mit 5:1 (2:1) gegen die Havelser durchgesetzt und rangiert mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Konkurrenten derzeit auf Rang 9 in der Tabelle.

Den Niedersachsenpokal in die Höhe stemmen durften bisher nur Spieler des TSV Havelse. Im Jahr seines 100-jährigen Bestehens setzte sich der TSV 2012 im Finale mit 2:1 beim SV Wilhelmshaven durch. Im DFB-Pokal bescherte das Los dem TSV dann den 1. FC Nürnberg, der in einem denkwürdigen Spiel mit 3:2 nach Verlängerung aus dem Wettbewerb geworfen werden konnte, ehe mit 1:3 gegen den VfL Bochum das Aus kam. Die Lüneburger nahmen zuletzt 2017/18 als unterlegener Finalist des Krombacher-Niedersachsenpokals (0:1 beim VfL Osnabrück) am DFB-Pokal teil und mussten sich in Runde 1 mit 1:3 dem 1. FSV Mainz 05 beugen.

Je einmal konnten der BSV Rehden und der SV Meppen bisher im niedersächsischen Pokalwettbewerb triumphieren. Rehden setzte sich im Finale von 2014 mit 2:1 bei den Freien Turnern aus Braunschweig durch, während die Meppener 1999 Eintracht Braunschweig mit 2:0 bezwingen konnten. Unvergessen in Rehden: 2013 qualifizierte sich der BSV als drittes niedersächsisches Team mit einem 3:0-Erfolg im Relegationsspiel der unterlegenen Pokalhalbfinalisten bei USI Lupo Martini Wolfsburg für den DFB-Pokal – und bekam den FC Bayern serviert. Das Spiel wurde in Osnabrück zwar mit 0:5 verloren, gilt aber als einer der Höhepunkte in der 65-jährigen Vereinsgeschichte. Ein Jahr später schied der BSV als NFV-Pokalsieger dann in der ersten Runde des DFB-Pokals in Cloppenburg mit 3:4 im Elfmeterschießen gegen den VfR Aalen aus.

Auf dem Papier ist es ein Klassenunterschied, der den Tabellenfünften der Regionalliga Nord vom Tabellen-Dreizehnten. der 3. Liga trennt. Doch auf dem Patz in den Rehdener Waldsportstätten haben es die BSVer um Altstar Addy Waku Menga keinesfalls nötig, sich vor den Gästen aus dem Emsland zu verstecken. Dass sich das Team von Trainer Heiner Backhaus in dieser Saison überraschend stark präsentiert, dürfte sich auch bei den Meppenern herumgesprochen haben.

Weitere Termine im Krombacher-Niedersachsenpokal: Halbfinale 13. April 2020, Finale: Termin noch offen.

Die Auslosung der Halbfinalspiele erfolgt voraussichtlich im Rahmen eines „Pokalworkshops“, der am 15. November im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen stattfindet.

Autor / Quelle: bo
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