Die U 15-Junioren des NFV belegten in Duisburg Rang 12. Foto: Zinsel

U 15-Junioren des NFV belegen in Duisburg Rang 12

13.06.2019

„Wir hatten uns sicherlich mehr erhofft, obwohl wir wissen, dass uns in der Offensive die Qualität fehlt. In puncto Durchschlagskraft müssen wir uns steigern. Daran werden wir in den kommenden Monaten arbeiten.“ Das Fazit von NFV-Trainer Martin Mohs fiel ernüchtert aus. Beim Sichtungsturnier des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Duisburg-Wedau hatten sich die von ihm trainierten U 15-Junioren nach je zwei Siegen und Niederlagen mit Rang 12 begnügen müssen. Turniersieger wurde Berlin vor Niederrhein und Württemberg.

Niedersachsen landete also nur im Mittelfeld beim Turnier der 21 Landesverbände, bei dem Bayern zwei Mannschaften stellte. Dennoch haben sich einige der NFV-Junioren in die Notizbücher der DFB-Sichter spielen können. Marian Kirsch und Adrian Elias Becker werden sogar Einladungen zu DFB-Lehrgängen erhalten. Die Duisburger Spiele der NFV-Auswahl im Überblick:

Niedersachsen – Württemberg 0:2 (0:1, 0:0, 0:1), Tore: 0:1 (15.) per Foulelfmeter, 0:2 (56.)

„Das Spiel muss so nicht ausgehen. Gegen einen guten Gegner haben wir auf Augenhöhe agiert“, bilanzierte Mohs  nach dem Spiel. Unglücklich der Rückstand für Niedersachsen durch einen Foulelfmeter, weil Lukas Dominke im eigenen Strafraum ausrutschte und dabei auch einen Gegner unbeabsichtigt zu Fall brachte. In der Folgezeit konnte das NFV-Team nicht genügend Druck aufbauen, um sich nennenswerte Torchancen zu erarbeiten. Als es in der Schlussphase alles auf die Karte Offensive setzte, sorgte ein erfolgreich abgeschlossener Konter für die endgültige Entscheidung zu Gunsten des späteren Turnierdritten.

Niedersachsen – Schleswig-Holstein 3:2 (2:1, 0:1, 1:0), Tore: 0:1 (2.), 1:1 (12.) Hansen, 2:1 (15.) Busch, 2:2 (32.), 3:2 (42.) Becker

„Gegen einen disziplinierten Gegner haben wir es vernünftig gemacht. Durch individuelle Fehler haben wir es Schleswig-Holstein jedoch erlaubt, zurück ins Spiel zu finden. Dank einer Leistungssteigerung im letzten Drittel war unser Sieg aber letztlich verdient“, urteilte Mohs nach der Partie, in der Mattes Hansen sich verletzte und im weiteren Verlauf des Turniers nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Niedersachsen – Mecklenburg-Vorpommern 0:1 (0:0, 0:0, 0:1), Tor: 0:1 (60.)

„Die Niederlage ist bitter. Wir haben unser bestes Spiel gezeigt, aber unsere gute Leistung wurde nicht belohnt“, bedauerte der NFV-Trainer. Seine Mannschaft hatte sich in starken 60 Minuten mehrere klare Torchancen erspielt, versäumte es aber zu vollenden. Ein Sonntagsschuss des Gegners nach einem Standard besiegelte dann in der Schlussminute die unglückliche Niederlage. Zusätzliches Pech: auch Keanu Brandt verletzte sich und fiel für das letzte Spiel aus.

Niedersachsen – Thüringen 2:1 (2:0, 0:0, 0:1), Tore: 1:0 (7.) Sadiku, 2:0 (10.) Becker, 2:1 (42.)

„Obwohl sie ihre eigenen Erwartungen in den Spielen zuvor nicht erfüllen konnten, haben sich die Jungs noch einmal aufgerafft und ein ordentliches Spiel gezeigt“, urteilte Martin Mohs. Trotz des Ausfalls von Hansen und Brandt gestalteten die Niedersachsen die Begegnung überlegen und schafften laut Mohs „einen halbwegs versöhnlichen Turnierabschluss.“

Das NFV-Aufgebot mit 16 Spielern des Jahrgangs 2004: Alexander Babitsch, Adrian Elias Becker, Keanu Brandt, Michel Dammeier, Lukas Dominke, Lennox Hartge, Marian Kirsch, Luis Podolski, Noah Sander (alle Hannover 96), Tim Kortüm, Armagan Kücük, Felix Finn Lange, Arlind Sadiku (alle Eintracht Braunschweig), Sean Busch, Mattes Hansen (beide VfL Wolfsburg), Jannis Leinweber (JFV Nordwest).

Autor / Quelle: bo
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