Das Siegerteam vom VfL Wolfsburg. Foto: Borchers

Sparkassen-Pokal der A-Junioren: 16. Titel für die "Wölfe"

27.05.2019

Rekordtitelträger VfL Wolfsburg stellt zum 16. Mal das Siegerteam im Sparkassen-Pokalwettbewerb der A-Junioren. Im Finale im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion gab es einen 3:0 (0:0)-Erfolg über Hannover 96 für das Team von VfL-Trainer Thomas Reis. Beide Finalisten haben sich für die Teilnahme am DFB-Junioren-Pokalwettbewerb 2019/20 qualifiziert. Der Sieg im Sparkassen-Pokal der A-Junioren ist zudem mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro dotiert. Die unterlegenen 96er erhielten eine Prämie in Höhe von 500 Euro.

„Wir haben einige Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Mit dem Wind im Rücken war 96 in der ersten Halbzeit dominierender und wir haben das ein oder andere Mal auch etwas Glück gehabt. Nach dem Wechsel lag der Windvorteil dann auf unserer Seite und am Ende haben wir verdient gewonnen.“ – VfL-Trainer Thomas Reis hatte in Barsinghausen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Denn zunächst waren es die jungen „Roten“, die das Spiel bestimmten und sich auch die besseren Torchancen erarbeiteten. Insbesondere Mick Gudra hatte mehrfach die Führung für die Hannoveraner auf dem Fuß. Aber auch Hüseyin Deliduman und Simon Stehle ließen gute Möglichkeiten ungenutzt.

Nach dem Wechsel verpassten noch einmal Gudra und Justin Neiß die 96-Führung, und dann zeigten die „Wölfe“, wie Tore erzielt werden. Erst traf Lenn Jastremski (61.) und wenig später erhöhte Tim Siersleben per Strafstoß auf 2:0 (66.), nachdem Justin Neiß im Duell der Zehner John Yeboah gefoult hatte. Für den sicherlich zu hohen 3:0-Endstand sorgte in der Schlussphase per Kopfball erneut VfL-Kapitän Siersleben (87.), der dann bei der Siegerehrung durch den Vorsitzenden des Verbandsjugendausschusses, Walter Fricke, Pokalspielleiter Heinz Walter Lampe und Kerstin Peters vom Sparkassenverband Niedersachsen auch den Siegerpokal entgegen nehmen konnte.

In der 64. Wettbewerbsauflage kam es bereits zum sechsten Mal zu einem Finale zwischen den beiden Teams. Fünf Mal behielten nunmehr die „Wölfe“ die Oberhand (2000, 2011, 2014, 2017, 2019) und einmal siegten die „Roten“ (2004).

Auf dem Weg ins Finale hatten beide Teams in der ersten Pokalrunde ein Freilos. Die von Stephan Schmidt trainierten Hannoveraner gewannen dann im Achtelfinale mit 4:0 beim JFV Verden/Brunsbrock, im Viertelfinale ebenfalls mit 4:0 beim JFV RWD Rehden und im Halbfinale mit 3:0 beim VfL Osnabrück. Wolfsburg siegte mit 5:1 beim MTV Gifhorn, mit 8:0 beim TSV Havelse und mit 4:1 bei FT Braunschweig.

Hannover 96 – VfL Wolfsburg 0:3 (0:0)

Hannover 96: Thomas-Marius Kuballa - Rene Rüther, Luca Beckenbauer, Julian Klar, Emre Aytun - Julian Rufidis, Hüseyin-Serdar Deliduman, Tim Walbrecht - Simon Fabio Stehle, Mick Gudra, Justin Neiß

Eingewechselt: 65. Max Kummer für Rufidis, 71. Abdullah Dzafo für Deliduman

Ersatzbank: Kilian Neufeld, Sämi van den Berg, Elias Beck, Leon Damer, Philip Koppitz

Trainer: Stephan Schmidt

VfL Wolfsburg: Sebastian Mellack - Leon Sommer, Michael Joseph Edwards, Tim Siersleben, Nico Mai - Dominik Marx, Lenn Jastremski, Ole Pohlmann, Soufiane Messeguem, John Yeboah Zamora - Phillip König,

Eingewechselt: 46. Muhammed Cham Saracevic für Pohlmann, 46. Max Brandt für Zamora, 46. Ivan Saracevic für Messeguem, 86. Robin Kölle für Sommer

Ersatzbank: Lino Kasten, Tom Kaspar Berger, Fynn Kleeschätzky

Trainer: Thomas Reis

Schiedsrichter: Theodor Potiyenko (Oldenburg); Assistenten: Alexander Herbers (Lathen), Sebastian Lampe (Friesoythe)

Tore: 0:1 (61.) Jastremski, 0:2 (66.) Siersleben per Foulelfmeter, 0:3 (87.) Siersleben

Gelbe Karten: Gudra, Dzafo, Deliduman – Mai, Messeguem, Marx

Zuschauer: 220

Autor / Quelle: bo
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