Feiern ihren Titelgewinn: Die U 16-Juniorinnen des NFV. Foto: Borchers

Nordtitel für U 16-Juniorinnen des NFV

04.11.2019

Die U 16-Juniorinnen des Niedersächsischen Fußballverbandes sind Norddeutscher Länderpokalsieger. Das Team von Trainerin Caroline Kunschke setzte sich im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion aufgrund der besseren Tordifferenz vor den punktgleichen Spielerinnen aus Hamburg durch. Nachdem zuletzt zwei Mal in Folge Schleswig-Holstein die Nase vorn hatte, konnte Niedersachsen nun bereits zum vierten Mal den Titelträger des in dieser Altersklasse seit 2014 ausgetragenen Wettbewerbs stellen.

„Unsere Mädels haben ein klasse Turnier gespielt und verdient gewonnen. In allen Mannschaftsteilen haben wir starke individuelle und mannschaftliche Aktionen gesehen. Wie wir nach zum Teil tollen Kombinationen den Ball noch häufiger INS Tor schießen, üben wir bis zum DFB-Länderpokal noch. Wir sind sehr zufrieden“, freute sich Caroline Kunschke über die Auftritte der NFV-Auswahl.

Vor den Augen von DFB-U 15-Trainerin Bettina Wiegmann war der dritte und letzte Turnierspieltag in Barsinghausen an Spannung kaum zu überbieten. Mit jeweils drei Punkten lagen alle vier am Wettbewerb beteiligten Mannschaften lediglich durch die Tordifferenz getrennt gleichauf. Dabei führte die Hamburger Auswahl (6:5 Tore) aufgrund der mehr erzielten Treffer vor Niedersachsen (4:3), Schleswig-Holstein (3:3) und Bremen (4:6).

Im Fernduell mussten die Mädels aus Niedersachsen also im letzten Spiel einen höheren Sieg einfahren als die Hamburgerinnen, wenn der Turniersieg realisiert werden sollte. Und das Vorhaben gelang. Niedersachsen bezwang Bremen mit 2:0, während Hamburg gegen Schleswig-Holstein „nur“ mit 3:2 gewann.

Das Turnier im Überblick

1. Spieltag

Hamburg – Bremen 5:2

Schleswig-Holstein – Niedersachsen 2:1

Im Dauerregen von Barsinghausen zeigten beide Teams ein tolles Spiel, wobei die NFV-Auswahl zahlreiche Torchancen nur in ein Tor durch Tarah Burmann zum 1:1 (40.) ummünzen konnte. Der Gegner war deutlich effektiver beim Ausnutzen seiner Torchancen und traf in der 40. Spielminute und in der Nachspielzeit (60. + 2). Die NFV-Juniorinnen scheiterten im Abschluss meist an der gut aufgelegten Torhüterin aus Schleswig-Holstein. „Dennoch waren viel Ballbesitz, viele gute Einzelaktionen und Spielzüge zu sehen“, bilanzierte „Caro“ Kunschke.

2.Spieltag

Bremen – Schleswig-Holstein 2:1

Niedersachsen – Hamburg 3:1

Ein sehr überzeugendes Spiel zeigten die NFV-Juniorinnen gegen Hamburg. Die Mannschaft setzte den Matchplan nahezu perfekt um und wusste durch zahlreiche erfolgreiche Einzelaktionen und Spielzüge zu gefallen. Die Tore durch Rauan Mohammed (14.), Lia Henkelmann (18.) und Giulia Tigano (37.)

waren allesamt sehr ansehnlich, gut herausgespielt bzw. das Ergebnis gut funktionierenden Pressings. Das Gegentor fiel erst kurz vor dem Abpfiff nach einem unnötigen Ballverlust und einem daraus resultierenden Strafstoß.

3. Spieltag

Schleswig-Holstein – Hamburg 2:3

Bremen – Niedersachsen 0:2

„Nach zwei Spielen auf tiefem Boden merkte man den Spielerinnen die Müdigkeit an. Dennoch begannen wir furios und erzielten das gewünschte frühe Tor. Leider konnten wir wiederum zahlreiche Chancen nicht nutzen, sodass es lange spannend blieb. Das erlösende 2:0 war hervorragend herausgespielt und so konnten wir letztlich den verdienten Turniersieg feiern“, sah Kunschke die das Turnier entscheidenden Treffer durch Hasti Gholami (2.) und Alessya-Sophie Ruhnow (55.).

Die Tabelle: 1. Niedersachsen (6:3 Tore, 6 Punkte), 2. Hamburg (9:7, 6), 3. Schleswig-Holstein (5:6, 3), 4. Bremen (4:8, 3)

Das NFV-Aufgebot mit 16 Spielerinnen der Jahrgänge 2004 und 2005: Tessa Blumenberg, Zoe Brockmann, Tarah Fee Burmann, Hasti Gholami, Lia Henkelmann, Pia Hinz (alle VfL Wolfsburg), Anna Lotte Donner, Marah Schaar, Giulia Tigano (alle SVG Aurich), Emma Gersema, Chiara Kösters (beide SV Meppen), Martha Louise Frieling (TSV Bemerode), Marieke Hansen (TuS Osnabrück-Haste 01), Amelie König (BV Germania Wolfenbüttel), Rauan Mohamed (JFV Arminia-SCL), Alessya-Sophie Ruhnow (TB Hilligsfeld).

Autor / Quelle: ck/bo
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