Gut gelaunt und hoch motiviert: Niedersachsens Verbands-Referees aus allen vier NFV-Bezirken. Foto: Haase

Niedersachsens Top-Unparteiische absolvieren intensiven Lehrgang

21.02.2020

Sie sind Niedersachsens Top-Fußball-Unparteiische. Sie sind in der höchsten NFV-Klasse als Referees aktiv, oft auch noch höher in der Regionalliga als Assistenten oder in den Jugend-Bundesligen als Schiedsrichter: Grund genug für einen intensiven Lehrgang, den Niedersachsens beste Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter nunmehr in der Sportschule des NFV in Barsinghausen absolvierten.

Verbandsschiedsrichter-Lehrwart Axel Martin hatte aktuelle Videoszenen aus den Ligen mit im Gepäck, in denen die Aktiven Woche für Woche im Einsatz sind. Bei der Analyse stand die einheitliche, für alle Beteiligten auf und neben dem Rasen berechenbare Regelauslegung im Mittelpunkt, insbesondere bei der Foulspielbewertung und der Vergabe der persönlichen Strafen (Gelb, Gelb/Rot, Rot).

Verbandsschiedsrichter-Obmann Bernd Domurat zeigte sich mit den bisherigen Leistungen seiner Referees in dieser Saison sehr zufrieden und stellte ein neues Tool des Beobachtungssystems vor. Künftig wird es für Beobachter, Coaches und vor allem für die Aktiven noch besser möglich sein, auf einen Blick mit einigen wenigen Klicks die eigene Leistung visuell vor Augen zu haben – nach dem Motto: Stärken stärken, Schwächen schwächen. Elektronisch wird es für die Unparteiischen möglich sein, die eigenen Leistungen, die im Beobachtungsbogen schriftlich niedergelegt sind, unter verschiedenen Aspekten zu filtern und auf einen Blick abrufbar zu machen.

Verstärkung erhält die Oberliga Niedersachsen ab sofort durch drei neue Schiedsrichter, die das erste Mal an einem solchen NFV-Lehrgang teilnahmen und sich im Gespräch mit nfv.de sehr angetan zeigten. Martin Kliebe, 27-jähriger Referee aus Kassel, sagte: „Die Atmosphäre ist toll. Man merkt hier gleich, dass wir Schiedsrichter eine große Familie sind.“ Aus beruflichen Gründen zog es den Lehrer aus Hessen nach Cuxhaven. Philip Holzenkämpfer stieß aus familiären Gründen aus Westfalen nach Osnabrück. Der 33-jährige Unparteiische lobte: „Ich wurde hier in Niedersachsen wirklich sehr herzlich aufgenommen.“ Und aus den Niederlanden stammt Christian Mulder, der dort in der zweiten Liga pfiff und in der ersten Liga als 4. Offizieller und Videoassistent tätig war. Seine große Erfahrung bringt der 29-Jährige aus Groningen nunmehr in die NFV-Oberliga ein: „Mir gefällt die Kameradschaft sehr. Ich bin zwar ganz neu in Niedersachsen, aber ich hatte nie das Gefühl, neu zu sein.“ Na dann: Herzlich willkommen im NFV – ein Ball verbindet.

Siehe auch www.nfv.de/verband/nfv-medien/bildergalerien/

Autor / Quelle: Marco Haase
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