Scheckübergabe beim TuS Sulingen (von links): TuS-Geschäftsführer Hartmut Rothe, NFV-Vizepräsident August-Wilhelm Winsmann, TuS-Vizepräsident Peter Miklis und NFV-Kreisvorsitzender Andreas Henze. Foto: Rahe

Nach Brand des Vereinsheims: Finanzielle Hilfe für TuS Sulingen

10.08.2018

Es ist nur eine kleine Geste, aber sie beweist eindrucksvoll den starken Zusammenhalt in der Fußballfamilie: Nach dem verheerenden Brand im Vereinsheim des TuS Sulingen, der im Dezember 2015 in Folge von Brandstiftung einen Gesamtschaden in Millionenhöhe verursacht hatte, erhielt der Verein nun einen symbolischen Spendenscheck des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) in Höhe von 8.000 Euro.

Die Summe, an der sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in erheblichem Maße beteiligte, soll einen Teil der rund 40.000 Euro decken, auf denen der Klub aus dem Kreis Diepholz nach der Endabrechnung des Schadenfalls mit dem Versicherer sitzen geblieben war.

„Für den NFV und DFB war es in dieser Situation wichtig, dem Verein zu zeigen, dass er sich auf uns verlassen kann. Wenn Not am Mann ist, stehen wir im Fußball zusammen und helfen“, sagt August-Wilhelm Winsmann, NFV-Vizepräsident und Vorsitzender des Bezirks Hannover. Den Scheck überreichte er bei einem Ortstermin im Sulinger Sportpark im Beisein des NFV-Kreisvorsitzenden Andreas Henze.

„Der Wiederaufbau des Vereinsheims hat in Summe 1,4 Millionen Euro gekostet. Weil aber nicht das komplette Inventar unter den Versicherungsschutz gefallen ist, sind auf den Verein noch erhebliche Kosten zugekommen“, erklärt Peter Miklis, Vizepräsident des TuS Sulingen. „Insofern sind wir dankbar, diese finanzielle Hilfe zu erhalten. Sie ist nicht selbstverständlich. Dafür wollen wir uns bedanken.“

Bei dem Feuer, das vom Kassenhäuschen auf das Hauptgebäude übergegriffen war und dieses fast komplett ausbrennen ließ, wurden neben Gaststätte, Kabinen, Funktionsräumen und Flutlichtanlage auch Gerätschaften und Material der Fußballsparte beschädigt. Inzwischen sind die Schäden behoben – die Heimat des TuS Sulingen erstrahlt wieder in neuem, altem Glanz.

Autor / Quelle: Dominic Rahe
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