Begeisterung bei den Mädels der zehn Stützpunkte über die neuen Minitore von der Schäper Sportgerätebau GmbH. Foto: Zwing

Maxiförderung mit Minitoren

12.02.2020

Beim U 13-Mädchen-Stützpunktturnier des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) in Barsinghausen ist in diesem Jahr erstmals kein Siegerteam ermittelt worden, dienten die Spiele doch ausschließlich der Sichtung. Dennoch dürfen sich alle teilnehmenden zehn Stützpunktteams als Sieger freuen. Denn die Firma Schäper Sportgerätebau GmbH, die seit fast 60 Jahren in Münster/Roxel innovative und qualitativ hochwertige Sportgeräte fertigt, hat dem NFV 40 Minitore zum absoluten Vorzugspreis zur Verfügung gestellt. Und der übergab jetzt je vier Tore im Format von 1,20 x 0,80 m im Verlauf des Turniers an jeden Stützpunkt.

Dr. Josef Hesse ist Mitglied der Geschäftsführung des Unternehmens Schäper Sportgerätebau GmbH und verantwortlich für die Bereiche Marketing und Produktentwicklung. Seine Motivation, die Talentförderung des NFV zu unterstützen, ist durchaus auch von privater Natur. Dr. Hesse: „Gerade den Frauenfußball bzw. den Mädchenfußball unterstützen wir sehr gern. Der Grund ist recht einfach: Meine Frau – ebenfalls in der Geschäftsführung und verantwortlich für den internationalen Verkauf und das Personal – hätte als Kind wirklich gern Fußball gespielt. Damals – vor fast 40 Jahren – gab es diese Möglichkeit auf dem Land noch nicht bzw. wurde das tatsächlich noch nicht gern gesehen. Durch unsere verschiedenen Minitoraktionen unterstützen wir natürlich den gesamten Bereich der Nachwuchsförderung in den Vereinen – unabhängig des Geschlechtes. Aber die Erinnerung an ´früher` ist bei meiner Frau doch hängen geblieben. Heute ist das anders und besser und wir freuen uns sehr, dass gerade der Frauenfußball stetig an Bedeutung gewinnt und heute das Geschlecht beim Fußballspielen irrelevant geworden ist.“

Für NFV-Direktor Jan Baßler ist das großzügige Engagement des Sportgerätebauers aus Münster Beleg für eine beiderseitig gewinnbringende Partnerschaft: „Der NFV und das Unternehmen Schäper arbeiten bereits seit 2011 vertrauensvoll und eng zusammen. Wir sind sehr dankbar, dass Schäper sich mit unseren Zielen identifiziert und mit der Bereitstellung der Minitore unsere Nachwuchsarbeit maßgeblich unterstützt.“

Auch Thomas Pfannkuch, als NFV-Trainer verantwortlich für die Talentförderung der Juniorinnen, ist von der Minitor-Aktion begeistert: „Die Firma Schäper bietet uns mit dieser Aktion ganz andere Möglichkeiten, die Mädchen zu fördern.“ Und auch Meike Berger, Stützpunktkoordinatorin für den Bereich Ost, freut sich stellvertretend für ihre Trainerkolleginnen und -kollegen aus den zehn Stützpunkten: „Spiele in kleinen Mannschaften und auf kleine Tore sind genau das, was die Mädels lieben. Mit der kostengünstigen Bereitstellung der Minitore fördert Sport Schäper den Juniorinnenfußball und setzt ein Zeichen für die Stützpunktarbeit und deren Standorte.“

Nicht nur die Stützpunkte, sondern auch die Vereine, auf deren Gelände die Stützpunktarbeit stattfindet, profitieren von den je vier neuen Minitoren. Nutznießer sind die Standorte der Mädchenstützpunkte FC Fredenbeck, SV Hönisch, IGS/Luhe, MTV Salzdahlum, SV Groß Ellershausen, TuS Engter, TSV Hesel, SV Hemsen sowie in Wüsting/Wechloy und Barsinghausen.

Autor / Quelle: bo
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