"Maske tragen, Abstand halten, Rücksicht aufeinander nehmen"

30.10.2020

Mit den Spielen am heutigen Freitagabend (30. Oktober) wird auf Niedersachsens Fußballplätzen das letzte Spielwochenende eingeläutet, bevor der Trainings- und Spielbetrieb ab dem 2. November zunächst einmal ruht. In der Rubrik "3 Fragen, 3 Antworten" bezieht NFV-Präsident Günter Distelrath Stellung. 

Herr Distelrath, dieses Wochenende ist das letzte Spielwochenende, bevor es auf den niedersächsischen Plätzen zu einer auf vier Wochen befristeten Unterbrechung kommt. Wie sehen Sie den Spielen entgegen?

Wichtig wird sein, dass sich jeder von uns strikt an die Regeln hält, die uns zur Eindämmung der Pandemie vorgegeben wurden. Die Vereine haben in den vergangenen Wochen und Monaten nahezu überall mit großem Verantwortungsbewusstsein und ehrenamtlichem Engagement diese Vorgaben und die Hygienemaßnahmen umgesetzt. Deshalb wünschen wir uns, dass sie es auch an diesem Wochenende so umsetzen. Das heißt konkret: Maske tragen, Abstand halten, Rücksicht aufeinander nehmen. In der Kabine genauso wie am Bier- und Bratwurststand. Auf dem Spielfeld selbst ist das Infektionsrisiko nach Einschätzung der Experten sehr gering.

Warum haben Sie sich als NFV dafür entschieden, an diesem Wochenende noch zu spielen?

Wir haben uns als NFV die Entscheidung nicht leicht gemacht und sorgfältig alle Argumente abgewogen. Wir verstehen jeden, der Sorgen formuliert und Bedenken hat, aber es gibt auch die vielen Aktiven und Ehrenamtlichen, die gerade jetzt viel Kraft aus ihrem Fußball ziehen und ihn unter Einhaltung der Regeln ausüben möchten. Natürlich ist auch hier die subjektive Einschätzung in den Kreisen unterschiedlich, weil die Ausgangslagen unterschiedlich sind. Manche wünschen sich ein sofortiges Einstellen des Spielbetriebs, andere kritisieren genau dies in anderen Verbänden. Es hat sich bewährt, in diesen emotionalen Fragen objektive Maßstäbe für seine Entscheidungen heranzuziehen. Wir orientieren uns hier an den für uns alle geltenden Verfügungslagen, die von den politischen Entscheidern auf Bundes- und Landesebene festgelegt und angepasst werden.

 

Wie blicken Sie weiter nach vorne, kann nach der verordneten Pause im Kalenderjahr 2020 noch gespielt werden?

Wir haben die Entscheidung getroffen, dass ab dem 2. November der Spielbetrieb bis Ende November ruht. Ich hoffe wie wir alle, dass die von Bund und Ländern angeordnete Maßnahme Erfolge hat und die Infektionszahlen sinken. Wir haben in der Corona-Pandemie alle gelernt, dass es wenig bringt, längerfristige Prognosen abzugeben. Es bleibt unser gemeinsamer Wunsch, möglichst schnell auf die Fußballplätze zurückzukehren, aber an erster Stelle muss immer die Gesundheit stehen. Natürlich sind wir bestrebt, die Saison zu Ende zu bringen, aber wir halten es so wie bisher: Wir werden die Entwicklungen beobachten und auf Basis der Fakten bzw. Verfügungen die Situation jeweils neu bewerten. Dabei stehen wir in regelmäßigen Kontakt mit den Behörden. Und es gilt natürlich auch die sportlichen Fragen im Blick zu haben, zum Beispiel wieviel Trainingszeit vor der Rückkehr in den Spielbetrieb notwendig ist. Bis dahin gilt: Wenn jeder diszipliniert die Spielregeln auf und neben dem Platz einhält, hilft das nicht nur dem Fußball.

 

 

 

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