Jens Pape von der Brauerei Krombacher (links) zieht die Lose im Krombacher-Niedersachsenpokal (Amateure). Daneben NFV-Pressesprecher Manfred Finger (Mitte) und NFV-Pokalspielleiter Jörg Zellmer. Foto: Zwing

Krombacher-Niedersachsenpokal: Das sind die Halbfinals

02.11.2018

Das Los hat entschieden: Im Sporthotel Fuchsbachtal in Barsinghausen sind am Freitagabend die Halbfinal-Paarungen des Krombacher-Niedersachsenpokals ermittelt worden. Vor geladenen Vereinsvertretern und im Beisein von NFV-Präsident Günter Distelrath sowie NFV-Pokalspielleiter Jörg Zellmer zogen „Losfee“ Carolin Babarski vom Sporthotel Fuchsbachtal und Jens Pape von der Krombacher-Brauerei folgende Begegnungen:

Krombacher-Niedersachsenpokal (3. Liga und Regionalliga):
TSV Havelse – SV Meppen
SV Drochtersen/Assel – VfL Osnabrück

Krombacher-Niedersachsenpokal (Amateure):
FC Eintracht Northeim – TuS Bersenbrück
SV Atlas Delmenhorst – 1. FC Wunstorf

Die Halbfinal-Paarungen werden rund um Ostern 2019 ausgetragen. Die genauen Terminierungen stehen noch nicht fest. Im Falle eines Endspiels im Krombacher-Niedersachsenpokal (3. Liga und Regionalliga) ohne Klassenunterscheid hätte der Sieger aus dem Halbfinale zwischen der SV Drochtersen/Assel und dem VfL Osnabrück Heimrecht.

Zum Pokalmodus: Der Krombacher-Niedersachsenpokal wird in dieser Saison erstmals in zwei voneinander getrennten Wettbewerbsbäumen ausgespielt. In der einen Konkurrenz, dem Krombacher-Niedersachsenpokal (3. Liga und Regionalliga), spielen die niedersächsischen Dritt- und Regionalligisten. Im anderen Wettbewerbsstrang, dem Krombacher-Niedersachsenpokal (Amateure), starten die Klubs aus der Oberliga Niedersachsen und die Pokalsieger der vier NFV-Bezirke. Die Sieger beider Wettbewerbsbäume sind für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2019/2020 qualifiziert.

Auf die Finalisten des Krombacher-Niedersachsenpokal (Amateure) wartet zudem noch ein Highlight: Ihr Endspiel findet am bundesweiten „Finaltag der Amateure“ am Samstag, 25. Mai 2019, statt – und wird somit live vor einem Millionen-Publikum in der ARD übertragen. Das Erste zeigt an diesem Tag zunächst in einer großen Live-Konferenz – verteilt auf drei verschiedene Anstoßzeiten – die 21 Pokalendspiele aller DFB-Landesverbände, ehe am Abend die Übertragung des DFB-Pokalfinals aus Berlin folgt.

NFV-Präsident Günter Distelrath: „Der ‚Finaltag der Amateure‘ an sich ist als Format schon ein deutliches Zeichen pro Amateurfußball. Dass wir in Niedersachsen zudem das Endspiel des Krombacher-Niedersachsenpokals (Amateure) und damit das Duell zweier Oberligisten übertragen, freut mich sehr und soll ein weiteres Signal an die Amateure sein. Am gemeinsamen Pokaltag von Fußball-Deutschland wollen wir die Brücke von der Bundesliga bis zur Basis schlagen.“

Neu ist in diesem Jahr auch der Austragungsort für das Endspiel im Krombacher-Niedersachsenpokal (Amateure). Erstmals in der Wettbewerbsgeschichte wird die Partie an einem neutralen Ort ausgetragen und nicht nach Losentscheid auf der Anlage eines Finalisten. So, wie das DFB-Pokalfinale in der Hauptstadt Berlin stattfindet, wird das Endspiel im Krombacher-Niedersachsenpokal (Amateure) jetzt in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover steigen. Als Austragungsort hat sich der NFV für „96 – Das Stadion“, dem früheren Eilenriedestadion von Hannover 96, mit einem Fassungsvermögen von rund 2.500 Plätzen entschieden.

NFV-Direktor Bastian Hellberg: „Allen Gesprächen über den Finalort stand die Idee voraus, den Amateuren im Finale eine tolle Bühne mit professionellen Bedingungen zu bieten – ohne dabei allerdings auf Kosten der Atmosphäre in ein großes Bundesliga-Stadion ausweichen zu müssen. Vor diesem Hintergrund glauben wir, mit Hannover 96 und  ‚96 – Das Stadion‘ eine tolle Endspielstätte gefunden zu haben. 96 war von der Idee angetan und hat sich sofort bereit erklärt, sein Stadion am ‚Finaltag der Amateure‘ für den Krombacher-Niedersachsenpokal (Amateure) zur Verfügung zu stellen.“

Das Endspiel im Krombacher-Niedersachsenpokal (3. Liga und Regionalliga) wird in bewährter Form bei einem Finalisten ausgetragen. Entweder beim klassentieferen Regionalligisten oder bei Ligagleichheit nach Losentscheid.

Autor / Quelle: Dominic Rahe
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