I. SC Göttingen 05 und Hannover 96 steigen auf

30.06.2020

Der I. SC Göttingen 05 steigt zur kommenden Saison in die C-Junioren-Regionalliga Nord auf. Dies ergab die von NFV-Präsident Günter Distelrath vorgenommene Auslosung am gestrigen Abend im NFV-Verwaltungsgebäude an der Barsinghäuser Schillerstraße.

Normalerweise wird der C-Junioren-Niedersachsenmeister und Aufsteiger in die C-Junioren-Regionalliga am Ende einer Saison anlässlich eines zweitätigen Turniers um die AOK-C-Junioren-Niedersachsenmeisterschaft ermittelt. Da die aufgrund der Corona-Pandemie zunächst unter- und inzwischen abgebrochene Saison eine Austragung in diesem Jahr nicht zuließ, musste die Entscheidung über den Regionalliga-Aufstieg per Los fallen.

Der I. SC Göttingen 05 hatte zum Zeitpunkt der Unterbrechung am 12. März in der Landesliga Braunschweig zwar nur Platz vier belegt, rutschte aber in den Lostopf, da die besser platzierten Teams vom BSC Acosta, VfL Wolfsburg II und VfB Fallersleben nicht für die Regionalliga Nord gemeldet hatten. Da auch der Osnabrücker SC als Meister der Landesliga Weser-Ems seine Regionalliga-Bewerbung zurückgezogen hatte und weitere Meldungen aus diesem Bezirk nicht vorlagen, waren im Lostopf drei Teams vertreten. Neben Göttingen waren dies die Meister der Landesligen Hannover (TSV Havelse) und Lüneburg (JFV Verden-Brunsbrock).

Die beteiligen Vereine konnten die Auslosung digital live verfolgen. Auch Pokalspielleiter Hans-Walter Lampe und NFV-Verbandsjugendobmann Walter Fricke wohnten auf diesem Wege der Ermittlung des Regionalliga-Aufsteigers bei. Vor Ort begleiteten Helge Kristeleit und Lars Wolf (beide NFV-Team Spielbetrieb) den Auslosungsvorgang.

In der kommenden Spielzeit, für die der niedersächsische Landesverband heute den I. SC Göttingen 05 dem norddeutschen Regionalverband meldet, stellt Niedersachsen genau die Hälfte aller Teams der C-Junioren Regionalliga Nord. Neben den Schwarz-Gelben sind dies Eintracht Braunschweig, das JLZ Emsland im SV Meppen, Hannover 96, der JFV Nordwest, der VfL Osnabrück und der VfL Wolfsburg.

Günter Distelrath, in Personalunion auch Präsident des norddeutschen Regionalverbandes, zog gestern im Beisein von Stefan Lehmann (Geschäftsführer des Norddeutschen Fußball-Verbandes) zudem den Nord-Vertreter für die Bundesliga der U 17-Juniorinnen. Dabei fischte er Hannover 96 aus dem Topf, in dem darüber hinaus Holstein Kiel (Schleswig-Holstein) und der Rahlstedter SC (Hamburg) lagen. Ein Vertreter des Bremer Landesverbandes hatte nicht gemeldet.

 

 

 

 

Autor / Quelle: maf
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