Hannoversche Werkstätten: Siegeszug hält an - Triumph beim Hallenmasters

29.01.2019

Der Siegeszug des Teams der Hannoverschen Werkstätten hält an: Im Soccer&Racket Park in Hannover-Wülfel gewann der amtierende deutsche und niedersächsische Meister der Feldsaison auch das Hallenmasters der Behinderten-Fußball-Liga Niedersachsen (BFLN). Im Finale bezwang die Mannschaft um Torwart Roland Kaiser die erste Vertretung der Lebenshilfe Braunschweig mit 6:1. Neben 15 niedersächsischen Teams kämpften auch Gastmannschaften aus Bremen, Sachsen-Anhalt sowie Österreich und den Niederlanden um den Titel.

 

Bei der 12. Auflage des BFLN-Hallenmasters, das der Behinderten Sportverband Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem NFV ausrichtet, entpuppte sich das Halbfinale gegen das spielstarke niederländische Team von VV Rigtersbleek als vorgezogenes Finale. Hannover siegte mit 5:2, so dass Rigtersbleek wie im Vorjahr den Finaleinzug verpasste. „Das ist hier in Hannover ein tolles Turnier und wir hoffen, dass wir auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein dürfen. Denn die Jungs wollen dann endlich den Siegerpokal in Empfang nehmen“, erklärte VV-Coach Bob Hannink.

 

Neben den Gästen aus dem niederländischen Enschede sorgte das Team von Rapid Wien, das im Endklassement Platz 14 belegte, für internationales Flair. Rapid-Coach Matias Costa zeigte sich vom Leistungsniveau des Teilnehmerfeldes beeindruckt. Erstmals in Hannover-Wülfel dabei war auch der VSB Magdeburg, der sich in den Platzierungsspielen der Endrunde mit einem 4:3-Erfolg über die Lebenshilfe Leer Rang neun sicherte. Die Spielzeit pro Partie betrug in der Vorrunde 1x9 Minuten und in der Endrunde 1x10.

 

BSN-Fußballkoordinator Maurizio Valgolio bilanzierte: „Neben dem hohen sportlichen Niveau freuen wir uns besonders über die vielen Begegnungen, die es abseits des Spielfeldes mit Kickern aus verschiedenen Ländern gab. Fußball verbindet.“

 

Für die Hannoverschen Werkstätten war es der fünfte Sieg beim Hallenmasters nach den Titeln von 2012 bis 2015. 2016 brach die Lebenshilfe Seele, die diesmal nicht am Start war, in die Phalanx ein. 2017 gewannen die Roten Teufel aus Delmenhorst, 2018 wurde das Turnier abgebrochen, nachdem ein Spieler einen Herzinfarkt erlitten hatte.

 

Die Spiele ab dem Viertelfinale: Hannoversche Werkstätten - Rote Teufel Delmenhorst 4:1, VV Rigtersbleek - HW Walsrode 3:2, BSC Bremerhaven - HWW Northeim 2:3, LH Uelzen - LH Braunschweig I 2:4. Spiel um Platz 7: HW Walsrode - BSC Bremerhaven 1:4. Spiel um Platz 5: Rote Teufel Delmenhorst - LH Uelzen 1:4. Halbfinale: Hannoversche Werkstätten - VV Rigtersbleek 5:2, HWW Northeim - LH Braunschweig I 2:3. Spiel um Platz 3: VV Rigtersbleek - HWW Northeim 5:4 n. Achtmeterschießen (2:2). Finale: Hannoversche Werkstätten - LH Braunschweig I 6:1.

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