Distelrath im Video-Podcast: „Unsere Maxime bleibt der Wunsch, die Saison sportlich zu beenden“

13.03.2021

Im aktuellen Video-Podcast setzt sich Günter Distelrath, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes, u.a. mit den Empfehlungen auseinander, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seinen Mitgliedern für eine schrittweise Rückkehr auf den Rasen gibt. „Natürlich wissen wir, dass es sich dabei nur um eine allgemeine Orientierung handeln kann. Maßgeblich sind immer die örtlichen Vorgaben“, so der Präsident, der keine Prognose abgeben möchte, wann der unterbrochene Spielbetrieb wieder aufgenommen wird: „Natürlich ist die Situation beispielsweise in kreisfreien Städten mit hohen Inzidenzzahlen eine andere als in Regionen mit deutlich niedrigen Werten. Deshalb lässt sich die oft gestellte Frage, ob oder wann es denn nun konkret zurück in den Spielbetrieb gehen kann, heute noch nicht abschließend beantworten.“ 

Verständlich ist für den Präsidenten der Wunsch der Vereine nach Planungssicherheit. Aber in besonderen Zeiten wie diesen sei eine langfristige Planung von Saisonverläufen nicht möglich. Distelrath: „Wir möchten in dieser dynamischen Lage nicht in die Glaskugel schauen und emotional oder vorschnell Entscheidungen treffen, sondern weiterhin Fakten bewerten und gemeinsam einordnen.“ 

Die jeweils geltenden behördlichen Verfügungen nimmt der NFV als Basis, um daraus die besten Wege „nachvollziehbar und verhältnismäßig“ für seine Vereine abzuleiten. „Unsere Maxime bleibt dabei der Wunsch, die Saison sportlich zu beenden. Dafür haben wir in den Gremien den Rahmen geschaffen und unter anderem eine mögliche Verlängerung der Saison über den 30. Juni hinaus beschlossen.“ 

Aber natürlich ist Distelrath bewusst, dass das Corona-Virus die Spielregeln diktiert: Sollten die politischen oder behördlichen Vorgaben irgendwann zeigen, dass eine sportliche Beendigung der Saison nicht umsetzbar wäre, „dann würden wir in enger Abstimmung mit den Kreisen über mögliche Alternativen diskutieren. Aber dieser Punkt ist noch nicht erreicht. Wir haben in Niedersachsen noch Spielraum. Und den möchten wir weiterhin im Sinne unserer Vereine, im Sinne des Fußballs nutzen.“

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