Demo vor NFV-Sportschule

25.06.2020

Rund 35 Mitglieder von verschiedenen Hannoveraner Fußballvereinen demonstrierten am heutigen Nachmittag (25. Juni) vor der NFV-Sportschule am Barsinghäuser Mozartweg. "Relegationsplätze für Alle", "Spielräume für sportliche Erfolge auch für untere Klassen" und - das Motto der Initiative - "Gleiches Recht für Alle" stand auf den mitgebrachten Transparenten. Der Hintergrund: Nicht in allen der 33 niedersächsischen Fußballkreisen ist der zweite Tabellenplatz als Relegationsplatz ausgewiesen. Zudem gibt es Relegationsplätze erst ab der Kreisliga. "Dies möchten wir ändern. Relegationsplätze muss es auch für die Kreisklassen geben, " sagt Ezber Issou, Vorsitzender der FC Hannover Stars und Initiator der angemeldeten Demonstration. Sein Verein stand zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung am 12. März auf Platz zwei der 3. Kreisklasse 1. Der vom Niedersächsischen Fußballverband gestellte Antrag für den außerordentlichen Verbandstag am 27. Juni sieht für den Saisonabbruch nach Quotientenregelung für den Aufstieg die Regelaufsteiger und die Teams auf den Relegationsplätzen vor. Im Falle der Annahme des NFV-Antrags würde der FC Hannover Stars also nicht aufsteigen. Ezber Issou und sein Verein hoffen jetzt darauf, dass einer der Ergänzungsanträge zum NFV-Antrag auf dem außerordentlichen Verbandstag eine Mehrheit findet. Der VfB Rot-Weiß Braunschweig und der SV Wilhelmshaven haben den Antrag gestellt, dass im Falle des Saisonabbruches auch die Zweiten aufsteigen dürfen. In angenehmer Atmosphäre tauschten sich Ezber Issou und Pashk Ceta (TuS Marathon Hannover) mit den beiden NFV-Direktoren Jan Baßler und Steffen Heyerhorst sowie dem stellvertretenden NFV-Direktor, Bernd Dierßen, aus. NFV-Sportschulleiter Andrzej Baranek versorgte die Demonstranten bei hochsommerlichen Temperaturen mit Wasser.

Autor / Quelle: mf
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