Fußball für Menschen mit Behinderung Inklusion

Thematische Einführung

Fußball ist ein sportliches Instrument der Integration! Ausgehend von der Begeisterung rund um die INAS-FID Fußball-Weltmeisterschaft 2006, haben der Niedersächsische Fußballverband (NFV) und der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. (BSN) vor einigen Jahren entschieden, das Engagement im Bereich sozialer Integration zu vertiefen. Menschen mit Behinderung soll somit eine Möglichkeit eröffnet werden, regelmäßig, entsprechend ihrer Fähigkeiten, Fußball zu spielen. Hierzu wurde am 30.06.2007 ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Verbänden verabschiedet, mit der langfristigen Zielsetzung, einen in Ligaform gestalteten regelmäßigem Spielbetrieb für Fußballinteressierte mit Handicap einzuführen. Diese Liga wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen und erfährt im Frühjahr 2016 nun eine Umstrukturierung. Welche Gestalt diese im Detail annimmt sowie weitere Informationen zur Behinderten-Fußball-Liga Niedersachsen (BFLN) finden Sie hier.

Überdies setzen sich NFV und BSN seit geraumer Zeit auch intensiv mit dem Gesamtkontext der Thematik "Inklusion und Fußball" auseinander, indem die landesweite Förderung inklusiver Fußballangebote - also gemeinsame Trainings- sowie Spielangebote für Menschen mit aber auch ohne Beeinträchtigung - in den Fokus gestellt wird. Genaueres erfahren Sie hier.

Zuletzt ist man in diesem Themenfeld natürlich nach wie vor bestrebt, Menschen mit Sehbeinträchtigungen die Möglichkeit zu bieten, ihrer Leidenschaft, dem Fußball, nachzugehen, und somit auch den Blindenfußball zu fördern. Nähere Informationen befinden sich hier.

 

Neuigkeiten

 

Niedersächsischer Tag des Fußballs für Menschen mit Behinderung 2016

Ausschreibung hier öffnen! 

 

CP-WM-Qualifikation aus Dänemark - Ein Einblick in den Tunieralltag

Die CP-Fußballnationalmannschaft spielt ihr zweites großes internationales Turnier  

Mit der Europameisterschaft in Portugal 2014 startete die internationale Geschichte des deutschen CP-Fußballs. Vom 23.07-25.07.2016 begann die zweite internationale Mission mit einem Vorbereitungslehrgang am Trainingsstützpunkt in Braunschweig.

Es konnte noch einmal in fünf Trainingseinheiten an den letzten Feinheiten gearbeitet werden. Die Abende standen im Zeichen des Teamspirits.

Der deutsche CP-Fußball hat sich in den letzten zwei Jahren seiner Existenz schon ein großes Stück weiterentwickelt. Natürlich steckt diese neue Fußballsparte auch nach wie vor noch in den Kinderschuhen. Am 26.07.2016 ging es dann am Morgen nach dem Frühstück auf nach Vejen in Dänemark.

Dort steht nun für die nächsten knapp 14 Tage das WM-Qualifikationsturnier auf dem Programm. Insgesamt spielen 13 Nationen um das Ticket nach Argentinien. Hier wird nächstes Jahr der Weltmeister gekrönt.

Heute (am 26.07.2016) hat sich das Team vor Ort erst einmal akklimatisiert und eine erste lockere Trainingseinheit am Nachmittag absolviert. Das erste Spiel wird am Samstag, den 30.07.2016 gegen den Iran stattfinden. Einen Tag später, am Sonntag den 31.07.2016 geht es mit der Partie gegen Nordirland weiter. Die Tage zuvor stehen im Zeichen der Klassifikation. Alle Spieler der deutschen Mannschaft müssen sich diesem internationalen Prozedere stellen. Das deutsche Team wird am 28.07.2016 an der Reihe sein. Dieser Tag wird mit Spannung erwartet, da die Klassifikation natürlich einen maßgeblichen Einfluss auf die Ausstellung des Teams haben wird.

 

Der erste Trainingstag in Vejen liegt hinter dem deutschen Team  

Am Morgen des 27. Julis, um 7.00 Uhr startete die deutsche Mannschaft in den Tag. Ein lockerer läuferischer Auftakt stand auf dem Programm. Danach gab es Frühstück und um 10.00 Uhr ging es mit einer kurzen Einheit auf dem Platz weiter. In den Tagen vor dem ersten Turnierspiel gegen den Iran, gilt es sich gut, gezielt und natürlich dosiert vorzubereiten.

Am Abend wurde im Hallenbad noch eine kurze gymnastische Einheit absolviert. Unter Anleitung des Physiotherapeuten David Meiworm konnte in anderer Umgebung noch einmal konzentriert gearbeitet werden. 

Mit dem ersten Gegner wartet auch gleich eine schwere Aufgabe auf das deutsche Team. Der Iran steht derzeit zwar auf dem Weltranglistenplatz 12, ist aber als deutlich stärker einzuschätzen. Aufgrund einer Problematik mit dem Visum konnte die Mannschaft an der letzten Weltmeisterschaft in England nicht teilnehmen. Das kostete das iranische Nationalteam entsprechende Weltranglistenplätze. Von offizieller Seite wird der Iran in Dänemark als vermeintlich stärkste Mannschaft eingeschätzt. Deutschland ist aktuell auf Platz 17 zu finden. Die Favoritenrolle ist somit zwar eindeutig verteilt, aber das Spiel noch nicht gespielt. Es wird eine große Herausforderung sein, sich am Samstag, den 30.07.2016 dieser Aufgabe zu stellen.    

 

Der Tag der Klassifikation war lang und aufregend  

Der folgende Tag stand für die CP-Fußballnationalmannschaft nun ganz im Sinne der Klassifikation. Alle Spieler wurden von einem internationalen Klassifikationsteam medizinische untersucht, im Bereich der koordinativen Fähigkeiten überprüft und auf dem Platz einem fußballspezifischen Test unterzogen. Diese ganze Prozedur zog sich vom Nachmittag bis in die Abendstunden hinein.

Die nationalen Vorklassifizierungen wurden in fast allen Fällen bestätigt. Allerdings gab es auch einen strittigen Fall. Hier legte das deutsche Team eine Stunde nach Beendigung der Klassifikation  Protest ein. Das Nachwuchstalent Robin Meyer wurde in Deutschland mit der Klasse 5 vorklassifiziert, hier vor Ort allerdings in die Klasse 8 einsortiert. Da Spieler in den Klassen 5 und 6 als die Akteure mit den schwersten Handicaps gelten, müssen aktuell mindestens ein Spieler, demnächst zwei Spieler von ihnen durchgehend auf dem Feld stehen. Ein junges Talent wie Robin, was sich neben seiner ohnehin sehr guten fußballerischen Fähigkeiten außerdem in diesen Klassen bewegt, würde das Team langfristig nach vorne bringen. Somit bleibt abzuwarten, welchen Erfolg der deutsche Protest haben wird. Morgen wird es eine erneute Klassifizierung durch ein zweites Klassifizierungsteam geben.

Derzeit finden in Bezug auf die Klassifizierungsordnung ohnehin Veränderungsprozesse statt. Nach den Paralympischen Spielen in Rio soll dieser Prozess abgeschlossen werden. Den Verantwortlichen der Nationen dieses WM-Qualifikationsturniers sollen die Eckpfeiler bereits vorgestellt werden.

Am morgigen Tag wird es dann aber nun endlich losgehen und das Turnier offiziell eröffnet. Das deutsche Team wird dann am Samstag gegen den Iran in das Geschehen eingreifen.

 

Das WM-Qualifikationsturnier wird feierlich eröffnet 

Heute (29.07.2016) ging es nun endlich los. Nach einer schönen Eröffnungsfeier rollte der Ball zum ersten Mal. Die Partie zwischen dem Gastgeber Dänemark und Canada wurde um 16.00 Uhr angepfiffen. Viele einheimische Fans waren gekommen und feuerten ihr Team an. Die Stimmung wurde dann aus Sicht der dänischen Zuschauer jedoch etwas getrübt, da ihr Team recht schnell sehr deutlich in Rückstand geriet. Canada spielte eine sehr gute Partie und war Dänemark in allen Belangen überlegen. Am Ende musste sich der Gastgeber mit 0:10 geschlagen geben. 

In der zweiten Partie standen sich Japan und Finnland gegenüber. Dieses Match endete mit 4:1 für das japanische Team. Diese Mannschaft fällt durch ihre kleinen sehr beweglichen Spieler auf, die versuchen sich nach vorne zu kombinieren. Finnland spielt im Gegensatz dazu eher ein Kick and Rush. Die deutschen Spieler und Offiziellen verfolgten beide Partien live. Morgen um 9.30 Uhr wird es dann endlich ernst. Die Tage der Vorbereitung, Einstimmung und Klassifizierung sind beendet. Positiv anzumerken ist die Tatsache, dass der gestrige Einspruch in Bezug auf die Klassifizierung von Robin Meyer wirksam gewesen ist. Robin wurde nun doch, der nationalen Klassifikation folgend, in die Klasse 5 eingruppiert.    

 

Auftaktspiel gegen den Iran  

Am 30.07 Begann nun die Spiel- und Tunierphase.

Um 9.30 Uhr war es nun endlich soweit. Das deutsche Team durfte gegen eine der besten Mannschaften der Welt, den Iran, antreten. Früh um 6.00 Uhr klingelte der Wecker und die Vorbereitungen bis zum Spielbeginn nahmen ihren Lauf. Konzentriert und mit der nötigen Anspannung wurde um 8.00 Uhr die Kabine bezogen und die letzte Besprechung abgehalten.

Punkt 9.30 Uhr startete die Partie. Das deutsche Team musste leider bereits in der 8 und 9 Spielminute Gegentore hinnehmen. Der Iran kombinierte wie erwartet sehr sicher und auch entsprechend überlegen. Deutschland kämpfte sich aber gegen den großen Favoriten ins Spiel zurück. Eine gute läuferische Leistung der gesamten Mannschaft, insbesondere von Marco Geisler im Angriffszentrum verhinderte bis zur 23. Minute einen höheren Rückstand. Ebenso überzeugte auch Lars Nehrenheim im deutschen Tor mit guten Paraden.

Mit einem 4:1 ging es schließlich in die Pause. Das deutsche Team konnte kurz vor dem Halbzeitpfiff durch einen Freistoß von Jörn Lorenzen, der von einem iranischen Spieler abgelenkt wurde, den Anschluss erzielen.

In der zweiten Halbzeit ließ sich Deutschland für eine kurze Phase aus dem Konzept bringen und kassierte drei weitere Gegentore. Das Team konnte sich anschließend wieder als kompakte Einheit gegen weitere Angriffe der Iraner zur Wehr setzen. Es ergaben sich sogar ein paar kleinere Tormöglichkeiten.

Das Spiel endete mit einem 7:1 für den Iran. Dem deutschen Team wurde von Seiten der Offiziellen des Weltverbandes (IFCPF) und von verschiedenen Trainern anderer Nationen eine gute Leistung bescheinigt. Die Entwicklung von der Europameisterschaft in Maia in Portugal 2014 bis heute, ist trotz dieser deutlichen Niederlage klar erkennbar.

Morgen gegen Nordirland gilt es sich durchzusetzen und die Runde der besten 8 Mannschaften des Turniers zu erreichen. Leider musste nach dem Spiel ein verletzungsbedingter Ausfall verdaut werden. Der deutsche Keeper Lars Nehrenheim wurde mit einer Handfraktur ins Krankenhaus gefahren und fällt für den Rest des Turniers aus. Rene Heinen wird seine Rolle übernehmen und gegen Nordirland zwischen den Pfosten stehen.      

 

Nordirland stärker als erwartet  

Die Partie gegen Nordirland, am heutigen Sonntag, den 31.07.2016 versprach vor Spielbeginn ein Match auf Augenhöhe zu werden. Leider wurde das deutsche Team hier eines Besseren belehrt. Die Nordiren zeigten von Beginn an eine starke Leistung. Deutschland kam nicht ins Spiel, der Gegner wirkte einfach kompakter, sicherer und spielstärker.

In der 16. Minute fiel das 1:0 für Nordirland. Dann folgte die schwächste Phase im deutschen Spiel, was in Minute 21. + 22. + 24. jeweils mit einem Gegentor bestraft wurde. Mit einem 0:4 ging es dann in die Pause. In der zweiten Hälfte konnten die Nordiren in der 37. und der 58. Minute den Vorsprung auf ein 0:6 ausbauen.

In der Betrachtung nach dem Spiel wurde deutlich, dass der Entwicklungsvorsprung der meisten anderen Nationen doch noch größer ist, als zuvor angenommen bzw. erhofft. Für Deutschland geht es jetzt in der Round Robin weiter. Hier wird das deutsche Team auf Dänemark, Finnland, Spanien und Süd Korea treffen. Diese Spiele werden weitere Erkenntnisse liefern.

Der deutsche CP-Fußball hat sich trotz dieser beiden deutlichen Niederlagen nach Meinung vieler offizieller Beobachter vom CP-Fußballweltverband IFCPF schon deutlich weiterentwickelt. Es braucht aber unter anderem neben dem Platz noch mehr Ressourcen um z.B. strukturelle Gegebenheiten innerhalb dieser Sportart auf- und auszubauen. Das Ganze ist ein Prozess, der in Deutschland gerade erst begonnen hat und noch viel Energie kosten wird.    

 

Ein spielfreier Tag vor Beginn des Round Robin

Am folgenden spielfreien Montag (01.08.2016) hat das deutsche Team am Morgen ein lockeres Training auf dem Platz absolviert. Danach durften alle einmal vom Fußball abschalten und die Zeit bis zum Abendbrot zur freien Verfügung nutzen.

Ein ganz besonderer Tag ist heute für Philipp Freudinger, er feiert seinen 18. Geburtstag im Kreise der Mannschaft. Philipp ist einer von den Spielern, die seit der Gründung des Nationalteams mit dabei sind.

Ab Morgen (02.08.2016) hat das deutsche Team täglich ein Match zu bestreiten. Der Auftakt wird gegen Dänemark sein, danach tritt Deutschland gegen Finnland an.

Das Spiel gegen Nordirland konnte am Abend noch einmal per Videoanalyse bearbeitet werden. Fehlerquellen wurden vom Trainer Thomas Pfannkuch benannt und aufgezeigt. Jede internationale Begegnung wird die deutsche CP-Fußballentwicklung voranbringen und somit auch dafür entsprechend genutzt.        

 

Der erste deutsche Sieg gelang gegen den Gastgeber Dänemark  

Es begann die Phase, Tag für Tag, Spiel für Spiel und es wurde sich gut vorbereitet, auf das Duell gegen Dänemark fokussiert.

Heute am 02.08.2016 war es endlich soweit. Deutschland legte eine tolle, mannschaftlich geschlossene Leistung an den Tag. Conny Fritsch vom TG Landshut konnte mit einem Hattrick Deutschland mit 3:0 in Führung bringen. Die Treffer fielen in der 12. + 14. und 19. Minute.

Das deutsche Team wirkte heute von Beginn an fokussiert und engagiert. Jeder einzelne Spieler konnte seine Leistung abrufen und so kam es auch zu einer deutlichen Überlegenheit. Dänemark bekam keinen Zugriff auf das Spiel. Robin Meyer erhöhte (SSV Elspe) in der 29. Minute auf 4:0.

Kurz nach der Halbzeit in der 33. Minute erzielte Marco Geisler (Grün-Weiß Gröbenzell) das 5:0. Es folgte in der 55. Minute der sechste deutsche Treffer, erneut durch Conny Fritsch.

Dänemark gab sich nicht geschlagen und konnte in den letzten Minuten plus Nachspielzeit noch drei Treffer erzielen. Doch der deutsche Sieg blieb ungefährdet. Morgen geht es gegen das finnische Team weiter. Auch hier ist ein Sieg durchaus möglich, wenn das deutsche Team diese gute Leistung erneut abrufen kann.

Stimme aus dem Team (Robin Meyer):

Wie beurteilst Du die bisherige Leistung der deutschen Mannschaft bei diesem Turnier?

„Ich finde trotz der 7:1 Niederlage gegen den Iran haben wir gut als Mannschaft gespielt und auch versucht uns gegenseitig zu motivieren. Das Spiel gegen Nord Irland war dann jedoch weniger gut. Wir haben zu viele Chancen zugelassen und dadurch dann auch die Tore bekommen. Wir hatten zwar auch unsere Chancen, doch wir waren nicht konzentriert genug. Im Spiel gegen Dänemark lief es sehr gut. Wir haben alle das gemacht, was unsere Aufgabe war und waren eiskalt vor dem Tor. Alles in allem ist die Leistung der Mannschaft im Spiel sowie auch im Training recht ordentlich.“

Welche Chancen rechnest Du Dir gegen Finnland aus?

„Gegen Finnland sehe ich sehr gute Chancen, wenn wir genauso wie gegen Dänemark spielen und auch genauso eiskalt vor dem Tor sind. Wenn wir als Mannschaft gut zusammenspielen, sehe ich einen Sieg als durchaus machbar.“

Fazit/Statement zum Turnier:

„Ich bin sehr überrascht, wie viele verschiedene Nationen hier sind und wie professionell alles organisiert ist.“

 

Das Spiel gegen Finnland wurde in der zweiten Hälfte gewonnen  

Zuvor wurden bereits drei Spiele bestritten und nun stand der Gegner Finnland auf dem Programm. Heute bestritt das deutsche Team sein viertes Spiel beim WM-Qualifikationsturnier in Dänemark. Der Gegner hieß Finnland. Deutschland konnte zum ersten Mal die Rolle des Favoriten für sich in Anspruch nehmen.

Die erste Hälfte lief jedoch leider nicht wie gewünscht. Eine schlechte Leistung des deutschen Teams war für den 0:2 Halbzeitstand verantwortlich. Der Trainer Thomas Pfannkuch war sehr unzufrieden mit seiner Mannschaft. In der Pause wurden die Fehler auch entsprechend klar benannt. Die Devise lautete nun, die Ärmer hochzukrempeln und das Ganze umzukehren. Das Team wurde zusätzlich ein wenig umgebaut.

Nach der Pause ging es dann auch prompt los. In der 31. Minute erzielte Conny Fritsch den Anschlusstreffer zum 1:2. Danach folgten in der 33. Minute, ebenfalls durch Conny Fritsch und in der 34. Minute durch Robin Meyer der Ausgleich bzw. der Führungstreffer.

Das Spiel entwickelte sich im weiteren Verlauf sehr einseitig. Das deutsche Team konnte nun endlich dem Favoritenstatus gerecht werden. Am Ende ging das Match mit 5:2 für die deutsche Mannschaft aus. Philipp Freudinger und Conny Fritsch sorgten für die Tore Nummer vier und fünf.

Nach dem Spiel begann sogleich die Vorbereitung auf die morgige Partie gegen Spanien. Dieser Gegner wird dem deutschen Team wieder alles abverlangen. Das ausgegebene Ziel für die Round Robin, ist der Gruppensieg.

 

Das Spiel gegen Spanien war temporeich und mitreißend  

Fortlaufend ging es, am Tag nach dem Finnland-Spiel, gegen Spanien anzutreten.

Das Spiel am heutigen Tage, entwickelte sich wie im Vorfeld erwartet zu einer temporeichen, körperlich robusten und auch emotional geführten Partie. Das deutsche Team brauchte die Anfangsphase, um sich auf die Spanier einzustellen. Doch dann sahen die Zuschauer eine offene und sehr interessante Begegnung.

Deutschland konnte durch Marco Geisler in der 27. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Dieses Ergebnis war auch gleichzeitig der Halbzeitstand. 

Nach der Pause ging es mit viel Engagement weiter. Beide Teams erspielten sich Chancen, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. Es dauerte bis zur 37. Minute, dann konnte leider Spanien den Ausgleich erzielen. Bis zum Schluss kämpften beide Teams um den Sieg. Letztlich hatte das Spiel am Ende keinen Sieger verdient. Die Zuschauer, insbesondere die Unparteiischen kamen bei strahlendem Sonnenschein auf Ihre Kosten. So macht das deutsche Team richtig Freude. Der Trainer Thomas Pfannkuch lobte seine Spieler nach der Partie für diese beherzte Leistung.

Morgen gegen Süd-Korea sind drei Punkte durchaus möglich. Der Gruppensieg in der Round Robin, sprich  Platz 9 innerhalb des Turniers, bleibt das weiterhin angepeilte Ziel. Die ersten acht Mannschaften spielen den Sieger des WM-Qualifikationsturniers unter sich aus. Die drei Erstplatzierten sind sicher bei der Weltmeisterschaft 2017 in Argentinien dabei. Diesen Traum konnte sich Deutschland leider nicht erfüllen. Dafür braucht es noch etwas mehr Entwicklungszeit. Aktuell hängen „diese Trauben“ zu weit oben.  

 

Das letzte Spiel gegen Süd-Korea  

Mit Vorfreude blickte man nun auf die letzte Aufgabe des Tuniers.

Am 05.08.2016 spielte das deutsche Team seine letzte Begegnung gegen Süd-Korea. Im Vorfeld der Partie rechnete sich die Mannschaft eine große Siegchance aus, was für den Gruppensieg in der Round Robin auch notwendig gewesen wäre.

In der ersten Halbzeit verlief soweit alles nach Plan. Deutschland ging durch Philipp Freudinger in der 24. und 32. Minute mit 2:0 in Führung. Dieser Vorsprung hätte durchaus auch noch weiter ausgebaut werden können. Das Team von Thomas Pfannkuch ließ jedoch noch einige gute Möglichkeiten liegen.

Trotz dieser Überlegenheit der deutschen Mannschaft blieb Süd Korea weiter dran und spielte das eigene Spiel unverdrossen weiter. 

Nach der Pause fielen in der 43. und 50. Minute zwei Treffer für Süd Korea. Darunter war auch ein deutsches Eigentor. Deutschland drängte in der Folge auf den erneuten Führungstreffer, konnte aber wie bereits in der ersten Halbzeit seine Chancen nicht nutzen.

So endete dann das Spiel auch mit 2:2 und die deutsche Mannschaft wird sich aller Voraussicht nach mit dem zweiten Platz in der Round Robin begnügen müssen. Doch insgesamt betrachtet war bei diesem Turnier eine gute Entwicklung in Sachen deutscher CP-Fußball zu erkennen.

In den nächsten zwei Jahren gilt es, weitere Strukturen aufzubauen und das Team auf die nächste Europameisterschaft vorzubereiten. Als letztes stand das Finale, am morgigen Tag auf dem Plan.    

 

Ein tolles Turnier ist zu Ende, der Sieger unumstritten  

Das WM-Qualifikationsturnier in Dänemark, Vejen endete am 06.08.2016 mit einem deutlichen 4:0 Finalsieg für das Team aus dem Iran. Der Finalgegner Schottland lieferte ein gutes Spiel, konnte jedoch dem übermächtigen Gegner letztlich nicht standhalten.

Das Spiel um Platz drei, bestritten Venezuela und Portugal. Hier konnte sich Venezueler mit einem 2:1 Erfolg durchsetzen und die Bronzemedaille erringen. Der Jubel kannte keine Grenzen.

Das deutsche Team belegte den zehnten Platz, was dem aktuellen Leistungsniveau auch entspricht. Mit etwas mehr Ruhe vor dem Tor, wäre durchaus auch Platz neun und somit der Sieg in der Round Robin möglich gewesen. Finnland, Süd Korea und Dänemark konnte Deutschland hinter sich lassen. Letztlich fährt die Mannschaft von Thomas Pfannkuch mit vielen neuen Erkenntnissen und Erfahrungen nach Hause, die für die zukünftigen Entwicklungsschritte sehr bedeutsam sein werden.

Am Finalabend feierten alle Teams gemeinsam. Die Stimmung war ausgelassen und zeigte wieder einmal eine große und bunte „CP-Fußballfamilie“.  

 

Hintere Reihe von links nach rechts: Cheftrainer Thomas Pfannkuch, Co-Trainerin Tina Klose, Manager Jonas Becht, Conny Fritsch, Rene Schramm, Fabian Ollesch, Frederic Heinze, Maik Puschmann, Physiotherapeut David Meiworm, Arzt Christian Haefele

Vordere Reihe von links nach rechts: Gordon Litinski, Jörn Lorenzen, Luca Podsendek, Rene Heinen, Robin Meyer, Marco Geisler, Philipp Freudinger

 

Es werden immer Spielerinnen und Spieler für den CP-Fußball gesucht!

Bei Interesse wenden sie sich einfach an die Ansprechpartnerin:

Tina Klose; e-Mail: tina.klose@t-online.de 

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