Objekt der Begierde: Der DFB-Pokal der Frauen. Foto: Getty Images

Wieder Wolfsburg gegen Sand

18.04.2017

Der VfL Wolfsburg steht nach einem 2:1-Erfolg nach Verlängerung (1:1, 0:0) beim SC Freiburg zum vierten Mal nach 2013, 2015 und dem Vorjahr im Finale des DFB-Pokals der Frauen. Gegner am 27. Mai ist im Kölner RheinEnergieStadion ab 16. 15 Uhr der SC Sand, der sich im Halbfinale deutlich mit 4:0 bei Bayer Leverkusen durchsetzen konnte. Es kommt also zur Neuauflage des Vorjahresfinales, das die „Wölfinnen“ nach dramatischem Verlauf mit 2:1 (1:1) zu ihren Gunsten entschieden und damit ihren dritten Pokalsieg eingefahren hatten.

Bereits zum vierten Mal innerhalb der vergangenen fünf Jahre gab es die Halbfinal-Paarung Freiburg gegen Wolfsburg. War das Spiel 2013 beim 5:0-Sieg der Wolfsburgerinnen in Freiburg noch eine einseitige Partie, so entwickelten sich die folgenden Begegnungen zu Krimis. 2015 gewann der VfL mit 4:2 nach Verlängerung im Breisgau, im Vorjahr gab es einen knappen 2:1-Erfolg in Wolfsburg und jetzt wurden in Freiburg erneut 120 Spielminuten benötigt, ehe ein Sieger ermittelt war.

Hasret Kayikci brachte die Gastgeberinnen in Führung (20.) und fügte dem VfL damit den ersten Gegentreffer im laufenden Pokalwettbewerb zu. Caroline Hansen konnte in der 52. Spielminute für die Grün-Weißen ausgleichen. Für die Entscheidung sorgte in der Verlängerung schließlich Ewa Pajor (96.) nach Vorarbeit von Hansen. Zwar traf die ehemalige NFV-Auswahlspielerin Lena Petermann noch einmal den Pfosten des VfL-Gehäuses, dann aber jubelten die Wolfsburgerinnen. Verständlicherweise hingegen hängende Köpfe bei den Freiburgerinnen, die zum fünften Mal in Folge ein Halbfinale verloren hatten, denn auch 2014 waren sie mit 1:0 nach Verlängerung bei der SGS Essen gescheitert.

Auf dem Weg ins Finale traten die Wolfsburgerinnen in dieser Saison nur auswärts an. Zunächst gab es einen 9:0-Sieg bei 1. FFC Fortuna Düsseldorf, es folgten 2:0-Siege bei Arminia Bielefeld und Bayern München, ehe jetzt auch die Hürde in Freiburg genommen wurde.

Autor / Quelle: bo
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