Für Kwasi Okyere Wriedt (Mitte) und den VfL Osnabrück geht's im Finale des Krombacher Niedersachsenpokals gegen den Lüneburger SK Hansa. Foto: Getty Images

Krombacher Niedersachsenpokal: Wer schnappt sich den Titel?

19.05.2017

Die Entscheidungen im Meisterschaftsrennen sind gefallen, jetzt geht’s um den Krombacher Niedersachsenpokal: Am Donnerstag, 25. Mai (Christi Himmelfahrt), bestreiten der VfL Osnabrück (3. Liga) und der Lüneburger SK Hansa (Regionalliga Nord) das Endspiel des traditionsreichen Pokalwettbewerbs. Anpfiff ist um 14.45 Uhr an der Bremer Brücke in Osnabrück. Die Partie steigt im Rahmen des „Finaltags der Amateure“, an dem die ARD die bundesweit 19 Landespokal-Endspiele von 12.35 bis 20 Uhr in drei Live-Konferenzen überträgt. Das niedersächsische Endspiel wird zusammen mit fünf weiteren Partien im zweiten TV-Slot ab 14.45 Uhr gezeigt.

Als Drittligist geht der VfL Osnabrück gegen den klassentieferen Lüneburger SK Hansa zwar als Favorit in die Partie, ein Selbstläufer wird das Endspiel für die Lila-Weißen allerdings bei weitem nicht. Mit einem furiosen Endspurt sicherte der Nord-Regionalligist aus der Hansestadt zuletzt den Klassenerhalt. Damit gehen die Lüneburger um Trainer Elard Ostermann im Sommer in ihre vierte Spielzeit in der vierthöchsten Klasse.

Die aktuelle Saison will der LSK zuvor noch mit einem Titel krönen – es wäre der erste Sieg überhaupt für die Lüneburger im seit 1956 ausgetragenen Niedersachsenpokal. Die Osnabrücker haben den Titel bereits drei Mal errungen. Befreit aufspielen können übrigens beide Mannschaften. Denn mit der Endspiel-Teilnahme ist der Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2017/2018 bereits geschafft. Grund: In Niedersachsen sind wegen der Größe des Verbandes beide Finalisten des Krombacher Niedersachsenpokals automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert.

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten gibt es im Endspiel für den Torjäger des VfL Osnabrück, Kwasi Okyere Wriedt. Der 22-Jährige war erst im vergangenen Sommer aus Lüneburg an die Bremer Brücke gewechselt. Bereits in seiner ersten Spielzeit sorgte der Deutsch-Ghanaer mit zwölf Toren und acht Vorlagen kräftig für Furore in der 3. Liga. Vor seinem Durchbruch hatte Wriedt ein Jahr lang für den Lüneburger SK gespielt und war mit 23 Toren Regionalliga-Torschützenkönig geworden.

Mit Wriedt wollen die von VfL-Rekordspieler Joseph „Joe“ Enochs trainierten Osnabrücker auch im Pokalfinale ihre Heimstärke unter Beweis stellen. Aus bislang 19 Spielen vor eigenem Publikum holte der VfL elf Siege und drei Unentschieden. Damit belegen die Osnabrücker in der Heimtabelle den vierten Rang. Auswärts dagegen konnte Osnabrück nur 18 von maximal 57 Zählern einfahren (Platz 16). Nicht zuletzt deshalb hat der VfL die ersehnte Rückkehr in die 2. Liga verpasst – in der Endabrechnung der 3. Liga reichte es schließlich zu Platz sechs.

Und so läuft der Ticketverkauf:

Eintrittskarten für die Partie sind beim VfL Osnabrück erhältlich – inklusive eines attraktiven Angebots zum Vatertag. Die Preise liegen bei zehn Euro für einen Sitzplatz (sieben Euro für Kinder und ermäßigungsberechtigte Personen) und acht Euro für einen Stehplatz (fünf Euro für Kinder und ermäßigungsberechtigte Personen). Geöffnet werden am Spieltag die Stadionbereiche Stehplatz Ost und Affenfelsen sowie die Sitzplatztribüne Nord (Eingang Nord 2).

Passend zum Vatertag am 25. Mai bietet der VfL Osnabrück zwei attraktive Angebote für Familien und Väter an. Alle Väter können bis zu ein Kind kostenlos mitnehmen – egal, ob für einen Steh- oder Sitzplatz. Außerdem erhalten Väter als Gruppe von mindestens fünf Personen vergünstigte Eintrittskarten für fünf Euro pro Person – ebenfalls egal, ob Steh- oder Sitzplatz. Beide Angebote sind nur im Vorverkauf erhältlich, das Gruppenangebot kann nicht online gebucht werden. Sämtliche Eintrittskarten sind ansonsten im Vorverkauf in beiden VfL-Fanshops an der Bremer Brücke und in der Theater Passage sowie über die Ticket-Hotline und den Online-Shop des VfL erhältlich. Im Vorverkauf entfällt der Tageskassenaufschlag, der am Spieltag an den Stadionkassen und im Shop am Stadion erhoben wird.

Autor / Quelle: Dominic Rahe/dfb
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