Der "victories over cancer"-Cup wird am Samstag, 14. Oktober, beim SV Victoria Lauenau ausgetragen.

Für den guten Zweck: "victories over cancer"-Cup steigt bei Victoria Lauenau

11.09.2017

Jetzt steht es fest: Die Premiere des „victories over cancer“-Cups am Samstag, 14. Oktober, steigt beim SV Victoria Lauenau. Der Verein aus dem niedersächsischen Landkreis Schaumburg hat in einem offenen Bewerbungsverfahren den Ausrichter-Zuschlag für das Charity-Turnier erhalten. Mit dabei sind die Traditionsmannschaft des Fußball-Bundesligisten Hannover 96, die deutsche Ärzte-Nationalmannschaft, ein „victories over cancer“-Team aus Onkologen und Urologen sowie der SV Victoria Lauenau.

Gespielt wird in Lauenau (Zum Mineralbad 2, 31867 Lauenau) von 12 bis 18 Uhr im Jeder-gegen-Jeden-Modus mit einem abschließenden Finalspiel. Die Erlöse aus dem Verkauf von Essen und Getränken  kommen einem Hospiz in Bad Münder und der Knochenmarkspenderzentrale (KMSZ) zu Gute. Aber auch vor Ort können Zuschauer noch etwas Gutes tun: Es gibt die Möglichkeit, sich als Knochenmarkspender registrieren und typisieren zu lassen sowie sich über die Krebsfrüherkennung zu informieren. Zudem wird ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie geboten.

Ins Leben gerufen wurde der „victories over cancer“-Cup vom forschenden Pharmaunternehmen Janssen im Rahmen seiner Prostatakrebs-Aufklärungskampagne „Deine Manndeckung“. An dieser beteiligen sich in Niedersachsen neben der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), Hannover 96 sowie der Urologengenossenschaft Hannover (UROH) auch die AOK Niedersachsen sowie der Niedersächsische Fußballverband (NFV).

„Im Zuge unserer Bemühungen einer nachhaltigen Ausrichtung beschäftigen wir uns verstärkt auch mit Themen wie Gesundheit und Prävention. Durch die Strahlkraft des Fußballs sehen wir in dieser Kampagne die Möglichkeit, zur Aufklärung und weiteren Sensibilisierung beizutragen“, sagt Jan Baßler, stellvertretender NFV-Direktor. Prostatakrebs zählt mit jährlich 67.000 Neuerkrankungen zu den häufigsten Krebsdiagnosen in Deutschland. Bei frühzeitiger Erkennung kann er allerdings gut behandelt werden und in vielen Fällen sogar geheilt werden – umso wichtiger ist es, öffentlichkeitswirksam auf die Früherkennungsuntersuchung hinzuweisen, die ab einem Alter von 45 Jahren empfohlen wird. Dafür soll der „victories over cancer“-Cup einen weiteren Anstoß geben.

Autor / Quelle: Dominic Rahe
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